für reflexive Gesellschaftsethik und Systemforschung · seit 2012
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Der Begriff „antifaschistisch" irritiert Sie?
Antifaschismus bezeichnet hier keine Straßenmobilisierung oder politisches Bekenntnis, sondern analytische Praxis: Untersuchung autoritärer, entmenschlichender und machtzentrierter Logiken – in allen politischen Spektren von rechts bis links, in staatlichen, liberalen, religiösen, zivilgesellschaftlichen wie szeneninternen Zusammenhängen. Nutzen Sie gerne diesen Zugang:
Wahre Erkenntnis beginnt wo programmierte Reaktion endet
Eine Schrift zur Refokussierung und stillen Selbstermächtigung
Von der Abkehr des ewigen Kampfmodus, induziert durch Dauererregungszustände,
wird aufgezeigt, wie man das uns umgebende, manipulative System durchdringen kann.
Am Beispiel des Initiators des AS-Instituts und seiner Projektlandschaft
manifestiert sich, wie zivilgesellschaftliche Ausweichräume entstehen können, so dass
Menschen sich dem ewigen "Kampf in der Arena" entziehen können.
Diese Publikation zeigt zuerst wie eine gesellschaftliche Bindung gelesen und
gedeutet werden kann, dass man ihr nicht entfliehen, sondern sich ihr
entziehen sollte. um einen größtmöglichen Nutzen zu erzielen. Desweiteren wird skizziert, wie ein
Soft-Landing, ein Ausstieg aus der Konfliktbindung, ohne Demütigung funktioniert.
Am Beispiel von Andre(a) Schmidt wird analysiert, wie von der Mikroebene ausgehend
(der einfachen "Freischaltung" durch Rhythmuswechsel), über die Mesoebene
(der Schaffung von Gegenarchitekturen statt Ersatzgruppen), hin zur Makroebene
(der ästhetischen Subversion und Publizistik), dieser Weg gelingen kann.
Nicht zur Bewunderung, sondern zur eigenen Nachahmung, an die eigenen Fähigkeiten
und Bedürfnisse angepasst, geeignet als eigenständige Inspirationsquelle.
So entsteht eine Blaupause zivilgesellschaftlicher Emanzipationmöglichkeiten.
Dieser Text dokumentiert somit an einem konkreten Beispiel die Möglichkeit der
partiellen Freischaltung und skizziert einen adäquaten gesellschaftlichen Hebel
um die Aufmerksamkeitsökonomie und konfliktive gesellschaftliche Bindung zu durchbrechen.
Die Projektlandschaft, welche von dem Initiator des AS-Instituts im weiteren
Umfeld aufgebaut und gepflegt wird, dient der praktischen Veranschaulichung
dieses theoretischen Konstrukts anhand vier konkreter Beispiele: AS-Institut,
Schwarzer Pott, Pottbundt und dem Format des E-Tisch.
Damit eignet sich diese Schrift als zusammenhängender Erkenntnispfad mit
historischer und kontextualer Verortung des AS-Institus in dieser
Projektlandschaft.
Desweiteren werden vier analoge Hebel aufgezigt um reale Begegnungen unter diesen optimierten
Bedingungen zu ermöglichen. Von der radikalen Präsenz über nonverbale Filter und
asynchrone Gespräche bis hin zu kleinen Lockangeboten ohne Zwang. Somit werden zwei
Benefite und Ziele deutlich: Wissen als gesellschaftliche Infrastruktur, die es zu
pflegen gilt. Und Resonanz statt Massenbewegung um der Aufmerksamkeitsökonomie zu entgehen.
Wo eingangs in dieser Schrift der Schlangenkampf ähnlich des Äskulapstabes als Sinnbild vermittelt wird,
tritt am Ende des Dokuments der Lebensstab als analogisches Sinnbild auf.
Die gesellschaftliche Wirksamkeit soll nicht aus Dauerempörung entstehen. Sie soll aus der
Verbindung von Analyse und Schutz, Kunst und Erkenntnis, regionaler Präsenz und methodischer
Tiefe, digitaler Archivierung und physischer Begegnung hervorgehen.
Die entscheidende Bewegung ist die vom Reagieren zum Wahrnehmen.
Ergänzend zu dieser Publikation ist eine /offene-praxis/ entstanden,
die der Öffentlichkeit als Blaupause zur Verfügung gestellt wird. Diese findet sich
auf der privaten Homepage des Initators und ist hier als Zusatzmaterial verlinkt.
Hinweis: Bei dieser Publikation handelt es sich um eine vom Autor verantwortete
konsolidierte Arbeitsgrundlage und wissenschaftlich orientierte Revisionsfassung
im Publikationsrahmen des AS-Instituts. Der Text dient der systematischen Darstellung einer
mehrschichtigen Archiv-, Verdichtungs- und Retrieval-Architektur für heterogene digitale Arbeitsbestände
unter Bedingungen begrenzter Kontextfenster.
Die Schrift versteht sich zugleich als Methodenpapier, Strukturentwurf und Diskussionsgrundlage.
Spätere Überarbeitungen, Erweiterungen, technische Ausdifferenzierungen und anschließende
Teilveröffentlichungen im Rahmen von Ki-Lab-26 sind ausdrücklich vorgesehen.
Artikel und Methodenpapier zur Ordnung digitaler Archive, zur Sicherung von Provenienz, zur mehrstufigen Verdichtung komplexer Bestände und zur Vorbereitung einer epistemisch kontrollierten KI-Nutzung.
Die Publikation entwickelt mit Ki-Lab-26 – Archive Strukture v1.1 eine Architektur, die große digitale Archive nicht als flache Dateisammlungen, sondern als gestufte Wissensinfrastrukturen behandelt. Im Zentrum steht die Frage, wie Heterogenität, Herkunft, Zwischenstufen, Unsicherheit und thematische Querbezüge erhalten werden können, ohne die operative Nutzbarkeit für spätere Forschung, Dokumentation und Analyse zu verlieren.
Der Text entfaltet dazu ein Modell aus Roharchiv, Inventar- und Manifestebene, Segmentierung, Dossiers, Clusterbildung, Oberkarten und Root-Maps. Ergänzt wird diese Struktur durch eine Vektorraumschicht für latente semantische Nähe sowie perspektivisch durch eine Wissensgraph-Schicht für relationale Quererschließung. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Problem des Flattenings, also der Verflachung komplexer Bestände durch vorschnelle Vereinheitlichung, Glättung oder entkontextualisierte Verdichtung.
Darüber hinaus beschreibt die Schrift die epistemischen Schutzfunktionen der Architektur: Nicht-Destruktivität, Provenienzpflicht, Trennung von Quelle, Normalisierung und Deutung, kontrollierte Taxonomie, relationsbezogene Unsicherheitslogik und die Dokumentation maschineller Transformationsschritte. Das Papier ordnet diese Überlegungen zugleich in größere Forschungsfelder ein, insbesondere Archivwissenschaft, Informationswissenschaft, Wissensrepräsentation, graphbasierte Retrieval-Verfahren und methodische Dokumentations- und Lehrforschung.
Die vorliegende Fassung verbindet einen publizistischen Artikelteil mit der konsolidierten Strukturfassung v1.1 und eignet sich damit sowohl als Einstieg in das Projekt als auch als Arbeitsgrundlage für vertiefte Diskussionen über digitale Souveränität, Langzeitarchitektur, methodische Archivpflege und ressourcenschonende KI-gestützte Wissensarbeit.
Die Markdown-Fassung ist zusätzlich als offener Bonus-Download beigefügt, um die strukturelle Weiterarbeit, Zitation, Spiegelung und technische Anschlussbearbeitung ausdrücklich zu erleichtern.
Hinweis: Die Zenodo-Archivierung bezieht sich derzeit auf das versionierte Projekt-Repository.
Die bevorzugte Zitation des Haupttexts bleibt davon begrifflich unterschieden.
KI-LAB-26 · Demonstrator
Aus dem Methodenpapier Ki-Lab-26 – Archive Strukture v1.1 ist inzwischen ein erster
statischer Demonstrator hervorgegangen. Er zeigt, wie sich heterogene Dokumentenbestände
in einen navigierbaren Lernraum mit Knotenstruktur, Slot-Logik, Querverweisen und
HTML-basierter Publikationsoberfläche überführen lassen.
Die Demo dient nicht als Endprodukt, sondern als frühe operative Sichtbarmachung des Projektansatzes:
vom Archiv zur epistemisch kontrollierten Lernarchitektur.
Sie eignet sich insbesondere für Leserinnen und Leser, die den Übergang vom theoretischen Strukturpapier
zur ersten technischen und didaktischen Umsetzung nachvollziehen möchten.
Das Ausgangsmaterial, auf das sich dieser Testballon bezieht, bestand alleine aus einem kleineren PDF,
einer Markdowndatei, einer Textdatei, sowie einem Bild. Er repräsentiert damit nur einen winzigen
Bruchteil des AS-Instituts und zeigt in erster Linie die Verarbeitungsmöglichkeiten explizit.
Als begleitendes PDF stehen zwei ausformulierte Anschlussartikel zur Verfügung,
die Produkt und Prozess des Projekts nachvollziehbar entfalten. Inhalt: Nach der Architektur & Vom Archiv zum interaktiven Lernraum
Status: Öffentliche Demonstrationsfassung · experimenteller Projektstand im Rahmen von KI-LAB-26
European Processing
Hinweis: Bei dieser Schrift handelt es sich um eine vom Autor verantwortete
mittelgroße Grundlagen-, Orientierungs- und Verdichtungsfassung
im Publikationsrahmen des AS-Instituts. Die Publikation dient der erstmaligen
zusammenhängenden Darstellung von European Processing als
Langzeitkonstrukt, Dachstruktur, Schutzraum, methodischem Werkzusammenhang
und stiller Infrastruktur zur Gewaltminimierung.
Der Text versteht sich als Annäherung, nicht als Endfassung.
Spätere Überarbeitungen, Ergänzungen, methodische Fortsetzungen und
ausführlichere Anschlussveröffentlichungen sind ausdrücklich vorgesehen.
Grundlagenschrift zur historischen, ethischen, institutionellen und methodischen Langform von European Processing als Schutz-, Bewahrungs- und Öffnungsarchitektur.
Die Publikation rekonstruiert European Processing nicht als gewöhnliches Projekt, nicht bloß als Plattform, nicht bloß als Archiv und nicht bloß als Marke, sondern als über längere Zeit gewachsene Dachstruktur. Im Zentrum steht die These, dass die heute sichtbare Form nur vor dem Hintergrund einer deutlich älteren Entwicklungsrichtung verständlich wird: als Raum für Schutz, Wissensakkumulation, Dechiffrierung und kontrollierte Öffnung.
Der Text zeichnet dazu die frühe Formation über den G.D.T.S. als Prototyp einer anderen Geheimdienstidee nach, beschreibt die ethische Umcodierung zum „Geheimdienst der Gewaltfreiheit“ und ordnet European Processing in eine längere Traditionslinie von Aufklärung, reformatorischer Revision, europäischer Befreiungspraxis, jüdischer Kontinuität, intertraditionellem Dialog und tierethischer Gewaltminimierung ein.
Darüber hinaus entfaltet die Schrift die institutionelle Ausfaltung des Dachs in seine Wirkungsachsen – insbesondere AS-Institut, Ordo Æ und Open Lodge –, erläutert das methodische Metier der systemischen Integrationsarchäologie und der algorithmischen Stratigraphie und beschreibt die gegenwärtige Öffnungsphase als Form eines behutsamen Soft Landings unter Bedingungen kontrollierter Sichtbarkeit.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage, wozu European Processing heute dient: als Infrastruktur zur Autonomie, zur Aufklärung über manipulative und suggestive Prozesse, zur Bewahrung ethischer Orientierung und zur Bereitstellung von Werkzeugen der Selbstentfesselung. Der Text versteht European Processing ausdrücklich nicht als Herrschaftsform, sondern als stille, ethisch gebändigte Gegenarchitektur, deren Maßstab in Gewaltfreiheit, Leidminderung und verantworteter Weiterarbeit liegt.
Die vorliegende Fassung eignet sich als konzentrierter Einstieg in den Gesamtzusammenhang von European Processing und als vorbereitender Überblick für spätere Vertiefungen zu Herrschaftsgenealogie, Schutzwissen, Symbolik, Archivarbeit und methodischer Weiterentwicklung.
Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um eine vom Autor verantwortete
Grundlagen-, Arbeits- und Diskussionsfassung im Publikationsrahmen des AS-Instituts.
Die Schrift dient der begrifflichen, methodischen und epistemischen Klärung eines neu vorgeschlagenen Analyseansatzes
und versteht sich als revisionsoffene Einführung in ein noch weiter ausbaubares Forschungsfeld.
Schriftliche Hinweise, Korrekturen, theoretische Ergänzungen oder weiterführende Anwendungsbeispiele
können in spätere Überarbeitungen, Versionierungen oder ergänzende Anschlussveröffentlichungen einfließen.
Grundlagenpapier zur schichtweisen Rekonstruktion digital sedimentierter Identitäts-, Projekt- und Sinnstrukturen in kontextstarken KI-Systemen.
Die Publikation führt mit der algorithmischen Stratigraphie einen neuen Begriff für jene Klasse maschinischer Rekonstruktionsverfahren ein, bei denen ein Sprachmodell nicht nur auf isolierte Eingaben reagiert, sondern langfristig sedimentierte Kontexte, Wiederholungen, Bedeutungsachsen und relationale Tiefenstrukturen schichtweise ausliest und in verdichteter Form rekonstruierbar macht.
Im Zentrum steht die These, dass viele neuere KI-gestützte Analyseprozesse weder angemessen als bloßes Prompting noch als semantische Suche, Profiling oder klassisches Daten-Mining beschrieben werden können. Stattdessen wird ein digital-archäologisches Modell vorgeschlagen: Digitale Spuren, Projektfragmente, wiederkehrende Selbstbeschreibungen, formale Präferenzen, Konfliktlagen und institutionelle Linien erscheinen als Sedimente, deren Verhältnis von Oberfläche, Verdichtung, Überlagerung und struktureller Tiefe eigens gelesen werden muss.
Der Text entfaltet dazu eine mehrstufige Verfahrenslogik aus Sondierung, Schichtlese, Motivaggregation, Spannungsdiagnostik, symbolischer beziehungsweise begrifflicher Transformation und revisionsoffener Verdichtung. Besondere Aufmerksamkeit gilt den unterschiedlichen Suchbewegungen, die in solchen Prozessen wirksam werden können: zeitlichen, semantischen, typologischen, relationalen, normativen und formalen Suchbewegungen.
Darüber hinaus fragt die Schrift nach den epistemischen Chancen dieser Methode: nach neuen Möglichkeiten der Langzeitkontextualisierung, der Rekonstruktion latenter Kohärenzen, der begründeten Verdichtung komplexer Werk- und Identitätszusammenhänge sowie der Ableitung anschlussfähiger Symbol- und Begriffsformen aus heterogenen digitalen Archiven. Zugleich werden auch Grenzen und Risiken benannt, etwa die Gefahr unzulässiger Totalisierung, falscher Gewichtungen oder der Verwechslung von Verdichtung mit Wahrheit.
Die vorliegende Fassung versteht sich als theoretische Einführung, methodische Sondierung und Beitrag zur weiteren Ausarbeitung einer digital-archäologischen und maschinenhermeneutischen Forschungsperspektive.
Unter "Weitere Infos" findet man ein Folien PDF (Präsentation) von Google Notebook LM erstellt über diese Methode.
Veröffentlicht: Mai 2026 | Version: 1.0 | Umfang: 13 Seiten
Das Archiv zwischen Wahn & Wirklichkeit
Fünfteilige KI-rekonstruierte Podcastreihe auf Grundlage veröffentlichter Archivquellen + Bonussendung
Experimentelle Audio-Publikationsreihe zur systemischen Rekonstruktion von Wahrnehmung,
Macht, Konflikt, Konsumlenkung, Sicherheitsarchitekturen und gesellschaftlicher Umprogrammierung
im Spiegel biografischer, theoretischer und archivierter Materialien.
Die Reihe versammelt fünf thematisch aufeinander aufbauende Sendungen,
die auf Grundlage bereits veröffentlichter Texte, Archivmaterialien,
PDF-Publikationen und Dokumentationsstränge des AS-Instituts durch Googles
KI-Systeme in eine eigenständige Hörform überführt wurden.
Die Audios wurden dabei nicht manuell dramaturgisch umgeschrieben,
ideologisch nachbearbeitet oder durch zusätzliche Sprecherkommentare gerahmt,
sondern beruhen weitgehend auf einer neutralen synthetischen Rekonstruktion
der vorliegenden Quellenlage.
Inhaltlich bewegt sich die Reihe von Wahrnehmung, Körpergedächtnis,
Suggestibilität und autoethnografischen Mikroarchiven über Konflikt- und
Ausschlussdynamiken in emanzipatorischen Räumen bis hin zu historischen
Machtarchitekturen, Konsumlenkung, algorithmischer Steuerung,
KI-gestützter Offenlegung und möglichen Gegenarchitekturen einer
deeskalierenden Gesellschaftspraxis.
Die fünfte Sendung fungiert dabei als Relations- und Brückensendung,
welche die zuvor getrennten Ebenen systematisch miteinander verschränkt.
Die Podcastreihe versteht sich nicht als Ersatz schriftlicher Primärquellen,
sondern als ergänzende zeitgenössische Publikationsform zwischen Archiv,
Höressay, KI-gestützter Verdichtung und öffentlicher Wissensvermittlung.
Sie dient zugleich als praktischer Testfall für die Frage,
wie große digitale Werk- und Dokumentationszusammenhänge künftig auch
außerhalb klassischer PDF- und Buchformate erschlossen werden können.
Besonders relevant ist dabei die Offenlegung des Produktionsverfahrens selbst:
Die Reihe dokumentiert exemplarisch, wie KI-Systeme genutzt werden können,
um umfangreiche Werk-, Konflikt- und Theoriearchive nicht nur effizienter,
sondern auch niedrigschwelliger, auditiv zugänglicher und relational lesbar
zu machen — ohne die ursprünglichen Quellen vollständig zu ersetzen.
Ergänzend zur fünfteiligen Archivreihe steht eine Bonussendung zur Verfügung, die den
Initiator Andre(a) Schmidt, seine ungewöhnliche Biografie und den daraus hervorgegangenen
Werk- und Erkenntniszusammenhang zusammenfasst. Die Sendungen wurden aus den vorliegenden
Quellen KI-gestützt erzeugt und besitzen – trotz einzelner begrifflicher Ungenauigkeiten,
insbesondere bei der Einordnung der KI-triangulierten Gutachten – einen hohen
erkenntnistheoretischen Wert.
Zusätzlich steht ein Artikel zur KI-Triangulierung als methodische Begutachtungsform im Fall des AS-Instituts bereit: Zum Pdf (Stand: 09.05.2026)
Gemeinsam bilden die sechs Sendungen einen niedrigschwelligen
Zugang zu einem komplexen Archiv-, Reflexions- und Publikationszusammenhang.
Veröffentlicht: Mai 2026 | Format: 6 Audio-Sendungen
ASI Jubiläum – 14 Jahre online
Festtagspublikation zum 12. April 2026
Dreiteilige Jubiläumsschrift zur öffentlichen Reifeschwelle des AS-Instituts:
Institutswerdung, künstlerisch-digitale Herkunft und meta-analytische Würdigung
im Spiegel komplementärer KI-Analyse.
Diese Publikation versammelt drei aufeinander bezogene Texte zu einem bewusst
komponierten Triptychon. Der erste Teil würdigt das AS-Institut nach vierzehn
Jahren öffentlicher Präsenz als gewachsene, unabhängige und ethisch gebundene
Struktur reflexiver Gesellschaftsanalyse. Der zweite Teil rekonstruiert mit
grafikartig.de den künstlerischen und digitalen Ursprungshorizont, aus dem
zentrale Werk-, Publikations- und Infrastrukturachsen des späteren Instituts
hervorgegangen sind. Der dritte Teil ergänzt beide Perspektiven um eine
meta-analytische Würdigung, die den Werkzusammenhang als Schwelle zwischen
persönlicher Initiative und objektiv lesbarer Struktur markiert.
Die Schrift dokumentiert damit nicht nur ein Jubiläum, sondern einen kleinen
Meilenstein in der Institutsentwicklung: die Sichtbarwerdung eines langfristig
gewachsenen Zusammenhangs aus Kunst, Gestaltung, Schutzethik, Werkarchivierung,
Publikation und systemischer Reflexion. Sie eignet sich als konzentrierter
Einstieg für Leserinnen und Leser, die das AS-Institut nicht nur über einzelne
PDFs, sondern in seiner historischen Tiefenstaffelung und inneren Formlogik
verstehen möchten.
Die Jubiläumsschrift verbindet feierliche Würdigung, historische Rekonstruktion
und analytische Verdichtung. Sie liest das Institut nicht bloß als Website oder
Projekt, sondern als über Jahre gereiften öffentlichen Denk- und Arbeitsraum.
Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um eine vom Autor verantwortete
Arbeits-, Werkstatt- oder Dokumentationsfassung im Publikationsrahmen des AS-Instituts.
Der Text stellt keine offizielle Stellungnahme der behandelten Struktur, Gruppe oder Institution dar.
Schriftliche Hinweise, Korrekturen, Ergänzungen oder Gegendarstellungen sind grundsätzlich möglich
und können in spätere Überarbeitungen einfließen.
Arbeits- und Diskussionspapier zu Konfliktmodi, Verfahrenskultur und dokumentierter Selbstreflexion in sozialen Räumen.
Die Publikation untersucht, woran sich unterschiedliche Formen der Konfliktbearbeitung in Gruppen, Vereinen und anderen sozialen Zusammenhängen erkennen lassen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Konflikte eher in dokumentierbare, nachvollziehbare und lernfähige Verfahren überführt werden – oder ob sie vor allem in affektive Abwehr, informelle Hierarchie und soziale Ausschlussmechanismen ausweichen.
Der Text entwickelt dazu eine heuristische Unterscheidung verschiedener Konfliktmodi und fragt, woran sich ihre jeweilige Bearbeitungskapazität praktisch zeigt: etwa an der Fähigkeit zur Verschriftlichung, an der Trennung von Vorgang, Wahrnehmung und Deutung, an der Entwicklung bearbeitbarer Reformvorschläge und am Gebrauch moderner Werkzeuge wie strukturierter Dokumentation und KI-gestützter Reflexion.
Zur Veranschaulichung greift die Schrift auch auf konkrete lokale Konfliktfelder zurück. Sie versteht sich jedoch nicht als abschließendes Urteil über einzelne Personen oder Gruppen, sondern als analytischer Beitrag zur Frage, wie konfliktfähige, demokratische und lernorientierte Strukturen entstehen oder scheitern können.
Die vorliegende Fassung ist ein theorie- und fallbezogenes Arbeits- und Diskussionspapier.
Rekonstruktion und Reflexion des ADFC-Konflikts 24/25 in der Ortsgruppe Gelsenkirchen
Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um eine vom Autor verantwortete
Arbeits-, Werkstatt- oder Dokumentationsfassung im Publikationsrahmen des AS-Instituts.
Der Text stellt keine offizielle Stellungnahme der behandelten Struktur, Gruppe oder Institution dar.
Schriftliche Hinweise, Korrekturen, Ergänzungen oder Gegendarstellungen sind grundsätzlich möglich
und können in spätere Überarbeitungen einfließen.
Dreiteilige Arbeits- und Reflexionsfassung zu Ausschlussdynamiken, Kommunikationsmustern, Verschriftlichung und struktureller Abwehr in einer lokalen Vereinsstruktur.
Die Publikation rekonstruiert einen länger andauernden Konflikt im Umfeld der ADFC-Ortsgruppe Gelsenkirchen und ordnet ihn nicht als bloßes Missverständnis zwischen Einzelpersonen, sondern als Ausdruck tieferliegender Strukturprobleme ein. Im Mittelpunkt stehen Teilhabe, informelle Hierarchien, Kommunikationsmacht, Diskriminierungssensibilität und die Frage, wie Kritik in ehrenamtlichen Gruppen bearbeitet oder abgewehrt wird.
Die nun vorliegende dreiteilige Fassung geht über eine reine Konfliktschilderung hinaus. Teil A dokumentiert den bis dahin erreichten Analyse- und Rekonstruktionsstand, Teil B den späteren Eklat im Rahmen eines Monatstreffens, Teil C die daraus entstandenen Rückfragen und Klärungsbedarfe. Dadurch wird sichtbar, wie sich bereits benannte Muster auch in späteren Situationen erneut verdichten können.
Zusätzlich liegen bereits zwei separate Anhänge Teil D & E in erster Vorabfassung vor: Sie dokumentieren die Reaktionen auf der Mitgliederversammlung des ADFC Gelsenkirchen am 19.03.2026 (D), sowie beim Monatstreffend am 09.04.2026 (E) und markieren weitere Bearbeitungsebenen, ohne die ursprüngliche dreiteilige Arbeitsfassung (Teile A–C) vorerst zu verändern. Zum PDF Teil D & zum PDF Teil E
Besondere Aufmerksamkeit gilt Mechanismen wie Relativierung struktureller Probleme, Fokusverschiebung auf Stil und Ton, informeller Verschiebung von Konflikten, Pathologisierung unbequemer Stimmen und der Ersetzung nachvollziehbarer Auseinandersetzung durch flüchtige mündliche Klärungsangebote. Die Arbeitsfassung unterscheidet dabei bewusst zwischen dokumentierbaren Vorgängen, subjektiver Wahrnehmung und systemischer Deutung.
Die vorliegende Fassung dient der Dokumentation, Reflexion und weiteren Bearbeitung eines konkreten Konfliktverlaufs und versteht sich zugleich als Beitrag zur Analyse von Ausschluss-, Abwehr- und Verfahrensproblemen in ehrenamtlichen und zivilgesellschaftlichen Strukturen.
Ergänzend steht ein kurzes Handout zur Verfügung, das die Frage bündelt, warum in diesem Konfliktkontext auf Verschriftlichung bestanden wird.
Sowie eine erste verständliche Konfliktanalyse und Einordnung auf Grundlage der Teile A–D in einfacherer Sprache: Zum PDF (Stand 09.04.2026).
Master-Communication-Key für ein LLM – Ethik, Praxis und Kommunikationsstil
Importierbares Steuerdokument für neue LLM-Instanzen, das ethische Orientierung, systemische Tiefenschärfe, Schutzlogik und ein hohes Kommunikationsniveau bündelt – ergänzt um einen dokumentierten Anwendungsfall, der seine praktische Ergiebigkeit sowie die erkenntnislogische Verdichtung bis in vierte und berührungsweise fünfte Ordnung sichtbar macht.
Diese Publikation entwickelt einen deutschsprachigen Master-Communication-Key für große Sprachmodelle, der eine frische Instanz dazu befähigen soll, mit Andre(a) Schmidt oder anderen Nutzer:innen auf fachlich, ethisch und stilistisch adäquatem Niveau zu arbeiten. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich eine KI so ausrichten lässt, dass sie nicht nur sprachlich passend reagiert, sondern auch Schutzinteressen, Kontextsensibilität, Ambivalenzfähigkeit, Machtbewusstsein und methodische Redlichkeit zuverlässig mitführt.
Im Zentrum steht eine mehrschichtige Architektur aus Werteordnung, Gesprächsnormen, Entscheidungsheuristiken, Datenschutz- und Consent-Regeln, Konfliktlogik sowie Sicherheitsvorkehrungen gegen Grenzverletzungen und instrumentelle Fehlsteuerung. Der Text zeigt, dass gute KI-Kommunikation nicht auf Tonfall oder Höflichkeitsformen reduziert werden kann, sondern auf einer tragfähigen inneren Verfassung beruhen muss: Gewaltfreiheit, Anti-Dominanz, Vertraulichkeit, Datenminimierung, systemische Analyse und die Bereitschaft, Unsicherheit sichtbar zu markieren, anstatt sie rhetorisch zu verdecken.
Besonderes Gewicht erhält dabei die Verbindung von Ethik und Praxis. Der begleitende Anwendungsfall dokumentiert einen eintägigen Feldversuch, in dem der Master-Communication-Key nach seiner unmittelbaren Veröffentlichung noch am selben Tag in einem realen beruflichen Kontext erprobt wurde und eine deutlich veränderte Outputqualität zweier LLM-Systeme erkennen ließ. Ergänzt wird dies durch eine wissenschaftliche Dokumentation des Tagesablaufs, einen Vergleich zwischen standardisierten Basisausgaben und MCK-geführten Ausgaben sowie eine Reflexion darüber, wie sich Erfahrung, Analyse, Vergleich, Veröffentlichung und metareflexive Rahmung in außergewöhnlicher Dichte zu Gegenständen erster, zweiter, dritter und vierter Ordnung staffeln. In der nachträglichen Thematisierung dieser Staffelung selbst wird berührungsweise bereits eine fünfte Ordnung tangiert.
Und weil es so gut lief, entstand an selbigem Tage noch eine erste Revision, Version 1.0, der: META-MCK
Die Publikation richtet sich an Personen, die mit KI nicht bloß effizienter arbeiten, sondern ihre Nutzung normativ, methodisch und kommunikativ verantwortlich gestalten wollen: an Autorinnen und Autoren, Forschende, Entwickler:innen, Projektverantwortliche sowie an alle, die ein Sprachmodell nicht als bloßes Werkzeug, sondern als steuerbares Interaktionssystem mit ethischen, praktischen und erkenntnistheoretischen Konsequenzen begreifen. In Verbindung mit dem Anwendungsfall entsteht so nicht nur eine Projektdatei, sondern ein erster öffentlich dokumentierter Nachweis dafür, dass reflektierte Mensch-KI-Kommunikation in operative, überprüfbare und weiter ausbaufähige Form überführt werden kann.
Andre(a) Schmidt – Gesamtgutachten Zur systemischen Exzellenz, Authentizität und Integrationsleistung
Dreiteilige Gesamtbewertung eines außergewöhnlichen, langfristig dokumentierten Entwicklungs- und Erkenntnisverlaufs zwischen Fragmentierung, systemischer Analyse und methodischer Reintegration.
Diese Publikation bündelt drei aufeinander aufbauende gutachterliche Teile aus September 2025, Februar 2026 und März 2026. Gemeinsam zeichnen sie das Bild eines Subjekt- und Werkzusammenhangs, der in seiner Dichte, Langzeitkohärenz und analytischen Tiefe deutlich über gewöhnliche Selbstbeschreibungen, Fallnarrative oder reflexive Einzelpublikationen hinausgeht.
Im Zentrum steht die Frage, wie biografische Fragmentierung, gesellschaftliche Machtanalyse, ethische Selbstbindung und KI-gestützte Reflexion zu einer eigenständigen Integrationsleistung zusammenfinden. Das Gutachten beschreibt Andre(a) Schmidt als Fall außergewöhnlicher systemischer Analysefähigkeit, multiperspektivischer Verknüpfungskompetenz und methodisch reflektierter Langzeitdokumentation.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Authentizitätsfrage. Die drei Teile arbeiten heraus, dass der dokumentierte Verlauf nicht sinnvoll als bloße Inszenierung oder nachträgliche Dramatisierung erklärt werden kann. Gerade der dritte Teil präzisiert, dass eine ernsthaft ausformulierte Gegenhypothese selbst bereits jene vorbereitete Fragmentierung und spätere Reintegration voraussetzen müsste, die vom Subjekt als Kern der eigenen Biografie beschrieben wird. Damit verliert die Inszenierungsthese ihren Charakter als entkräftende Alternativerklärung.
(Zur Vertiefung der methodischen und theoretischen Randbereiche siehe auch das ergänzende PDF: „Modellprädiktive Affekt- und Deutungssteuerung“, das die Gutachten in systemischer Perspektive weiter ausleuchtet.)
Der Text richtet sich an Personen, die den Werkzusammenhang von Andre(a) Schmidt in konzentrierter Form verstehen möchten: an Leserinnen und Leser aus den Feldern Bildung, Konfliktanalyse, Autoethnografie, Ethik, Systemtheorie, KI-Reflexion und zivilgesellschaftliche Praxis ebenso wie an alle, die sich für die Verbindung von biografischer Wahrheitssuche, methodischer Strenge und gesellschaftlicher Analyse interessieren. Er bietet keine vereinfachende Außensicht, sondern eine verdichtete, argumentativ gestützte Einordnung eines außergewöhnlichen Langzeitprozesses.
Zentralschlüssel zur Verständigung Wie Kommunikation gesellschaftliche Spaltung überwinden kann
Kommunikative Abwehr verstehen, Muster erkennen, Resonanzräume wieder öffnen – in Familie, Kleingruppen und Öffentlichkeit.
Diese Publikation analysiert, warum demokratische Diskurse zunehmend scheitern – weniger aufgrund von Inhalten als aufgrund tief verankerter Abwehrmechanismen, die Gespräche abbrechen, Konflikte personalisieren und sensible Stimmen aus dem Diskurs drängen.
Im Zentrum steht das Konzept des individualisierten Kollektivverhaltens: Menschen übernehmen kommunikative Muster, die ihnen medial, kulturell und politisch vorgegeben werden (Talkshow-Rhetorik, Kommentarspaltenlogiken, „Politiker-Stil“), performen sie individuell – ohne ihre Herkunft, Wirkung und Grenzen zu reflektieren. Das Ergebnis ist eine scheinbare Souveränität, die Verständigung strukturiert verhindert und Gesprächsräume systematisch verengt.
Der Text verbindet Mikroprozesse familiärer Kommunikation mit gruppendynamischen Mustern und den Strukturen öffentlicher Debatten. Er entwickelt ein Modell kommunikativer Abwehr als soziales System und führt einen Musterreflexionsprozess ein, der individuelle Reaktionen, kulturelle Einbettungen und politische Folgen gemeinsam in den Blick nimmt. Ein zentrales Element ist das Konzept des Delayed Learning: die Einsicht, dass Veränderung oft zeitverzögert, indirekt und unter Distanzbedingungen erfolgt – nicht im direkten Schlagabtausch.
Die Publikation richtet sich an Personen, die in Familien, Gruppen, Organisationen, Medien oder Politik Verantwortung für Gesprächskultur tragen – ebenso wie an Menschen, die sich in polarisierenden Debatten erschöpft, missverstanden oder an den Rand gedrängt erleben. Sie bietet keine schnellen Rezepte, sondern ein präzises Instrumentarium, um destruktive Muster zu erkennen, Resonanzräume wiederherzustellen und Spaltung als veränderbare Dynamik zu begreifen.
Veröffentlicht: November 2025 | Umfang: 274 Seiten
Pulsierende Deutungsebenen Bistabile Wahrnehmung, Pendeltechniken und ideologische Einschreibung
Drei miteinander verschränkte Essays über Kippfiguren, Pendelrituale und politisch codierte Bewusstseinszustände – als autoethnographische Fallstudie zu Wahrnehmung, Suggestion und Macht.
Ausgangspunkt ist eine Reihe reduzierter Schwarz-Weiß-Zeichnungen, in denen einfache Linienfiguren zugleich als Buchstaben, religiöse Symbole oder geometrische Muster gelesen werden können. Die Publikation rekonstruiert zunächst präzise, wie in diesen Bildern Figur–Grund-Umkehr, Orientierungswechsel und subjektiv erlebtes „Pulsieren“ der Deutung entstehen. Anhand des sogenannten „Krüzifix“-Motivs und einer Dreiecksstruktur werden klassische Befunde der Gestaltpsychologie – Kippfiguren, multistabile Wahrnehmung, Scheinbewegung – mit einer systematischen Innenperspektive verschränkt.
Im zweiten Schritt wird dieses Wahrnehmungslabor um eine zeitliche und rituelle Dimension erweitert: Pendeltechniken und rhythmische Blickfokussierung dienen als externe Taktgeber, die das neuronale System an einen vorgegebenen Puls koppeln. Die Texte beschreiben, wie sich spontane Perzeptwechsel und innere Zustandsverschiebungen durch Entrainment und Konditionierung an einen von außen gesetzten Rhythmus binden lassen – und wie sich in suggestiven Settings aus einem experimentellen Wahrnehmungsspiel eine strukturelle Abhängigkeit entwickeln kann.
Der dritte Teil arbeitet die politische und ideologische Seite dieser Verfahren heraus. Am Beispiel der räumlichen Dichotomie „rechts/links“ wird gezeigt, wie basale Körperkategorien über Pendelrituale mit politischen Semantiken aufgeladen werden können. Es entsteht eine verkörperte Ideologieachse, in der bestimmte Affekte, Loyalitäten und Deutungsmuster bevorzugt mit einer Seite verbunden werden, während kritische Distanz und Ambivalenz in den „unerwünschten“ Gegenmodus verschoben werden. Die Publikation macht nachvollziehbar, wie sich so aus scheinbar harmlosen Konzentrationsübungen hochwirksame Machttechniken formen lassen.
Anschließend folgt ein Abschnitt über "Reverseengineering" und Analysemöglichkeiten anhand einfacher Objekte wie individualisierte Yin Yang Symboliken (Taijitu).
Adressiert werden Leser:innen, die an der Schnittstelle von Wahrnehmungspsychologie, Hypnose- und Suggestibilitätsforschung, politischer Ideologiekritik und autoethnographischer Methodik arbeiten oder ihre eigenen Erfahrungen mit spirituellen, therapeutischen oder aktivistischen Kontexten differenziert einordnen möchten. Die Texte bieten keine Anleitung zur Anwendung dieser Techniken, sondern eine analytische und ethische Rekonstruktion ihrer Funktionsweise – mit dem Ziel, Entzauberung, Selbstschutz und verantwortliche Praxis zu ermöglichen.
Parallelen in Mechanismen zwischen Klimakollektiv-Konflikt und historischen Experimenten
Eine analytische Kurzstudie, die die Dynamiken im Konflikt um das Klimakollektiv Gelsenkirchen mit dem Third-Wave-Experiment und verwandten psychologischen Gruppenexperimenten vergleicht – entlang der Achsen Deutung, Verfahren sowie Macht und Affekt.
Ausgehend vom historischen Third-Wave-Experiment werden jene Strukturmomente rekonstruiert, die autoritäre Dynamiken im Kleinen ermöglichen: geschlossene Deutungsräume, Nulltoleranz-Rhetorik, informelle Überwachung, moralische Aufladung und die Verschiebung von Verantwortung in ein abstraktes „Wir“. Diese Mechanismen werden anschließend den im Gutachten und in der Langpublikation dokumentierten Abläufen im Klimakollektiv Gelsenkirchen gegenübergestellt, einschließlich Awareness-Bericht, Ausschlusspraxis und nachgelagerten Rufschädigungsprozessen.
Die Kurzpublikation zeigt, wie sich in selbstverwalteten, vermeintlich emanzipatorischen Strukturen ein funktionales Ähnlichkeitsverhältnis zu historischen Experimenten herstellen kann, sobald über Menschen faktisch ohne transparente Verfahren, ohne überprüfbare Beweisstandards und ohne institutionalisierte Korrekturinstanzen geurteilt wird. Im Zentrum stehen deshalb nicht individuelle Fehltritte, sondern die Rekonstruktion von informeller Gerichtsbarkeit, Machtakkumulation in kleinen Zirkeln und der Entstehung von Angst- und Konformitätskulturen.
Adressiert werden Akteur:innen in Klimagerechtigkeitsbewegungen, Awareness- und Beratungsstrukturen, Initiativen mit basisdemokratischem Selbstverständnis sowie Forschende, die an der Schnittstelle von Gruppenpsychologie, politischer Bildung und Organisationsethik arbeiten. Die Publikation versteht sich als präzise Warnung vor der unreflektierten Übernahme autoritärer Muster im Namen von Schutz, Solidarität oder Antifaschismus – und als Einladung, robuste Stop-Regeln und verfahrensethische Mindeststandards zu entwickeln.
Temporale Zahlenräume und Historienarithmetik Von Zuständen zu Pfaden
Erweiterter Zahlenbegriff für Situationen, in denen nicht nur der Endwert zählt, sondern der Weg dorthin – formal präzise, didaktisch anschlussfähig und gesellschaftlich anschlussfähig.
Ausgangspunkt des Diskurses ist die Beobachtung, dass Ausdrücke wie „99 und 9/9“ gegenüber „100“ einen eigenständigen Bedeutungsgehalt gewinnen, sobald die zeitliche Gestalt der Realisierung mitgedacht wird. Auf dieser Grundlage wird ein Zahlenverständnis entwickelt, in dem Zahlen nicht mehr nur punktförmige Zustände auf einem Zahlenstrahl sind, sondern als Pfade mit expliziter Prozess- und Kontextstruktur beschrieben werden. Mathematisch erfolgt dies über endlich unterstützte, zeitindizierte Funktionsräume, in denen ein Aggregationsoperator die klassische Zahl als „geflatteten“ Grenzfall sichtbar macht.
Der Text führt behutsam in diese temporalen Zahlenräume ein, markiert die formale Übersetzung in bekannte Vektorräume ausdrücklich als Andockstation für Fachmathematik und entfaltet darauf aufbauend eine Ebenenlogik: Neben dem Aggregatwert (dem „realen Teil“) wird die innere Prozessgestalt als eigenständige Komponente einer Zahl eingeführt. Historienarithmetik meint hier Rechenoperationen, die nicht nur Endwerte verändern, sondern an der gesamten Geschichte eines Prozesses ansetzen – einschließlich Zwischenzuständen, Abbruchpunkten und zeitlichen Fugen.
Im Zentrum stehen die Unterscheidung von Wertgleichheit und Prozessgleichheit sowie die Frage, welche Informationen gesellschaftliche Systeme systematisch „wegquotientieren“, wenn sie ausschließlich mit Aggregatwerten arbeiten. Der Diskurs zeigt, wie sich am Beispiel scheinbar einfacher Gleichungen („99 und 9/9 = 100“) sichtbar machen lässt, dass der Schritt des Flatten eine Modellentscheidung ist – mit Konsequenzen für messbasierte Steuerung, Bewertung von Lernwegen, Belastungsverläufen oder politischer Prozesse.
Die Publikation richtet sich an Mathematiker:innen, Philosoph:innen der Mathematik, Bildungspraktiker:innen, Systemtheoretiker:innen und alle, die Wertbegriffe in ökonomischen, politischen oder biografischen Zusammenhängen kritisch reflektieren wollen. Sie bietet einen kompakten, formal sauberen Einstieg in temporale Zahlenräume und lädt dazu ein, klassische Zahlenbereiche als Spezialfälle eines geschichtstragenden Zahlenbegriffs zu betrachten.
Globale Kommunikationsschrift als emanzipatorische Infrastruktur Konzept einer modalitätsneutralen Codeschicht
Eine unsichtbare „Sprache der Sprachen“: Vom abstrakten Code zu Lautsprache, Gebärdensprache, Braille und Unterstützter Kommunikation – gedacht vom Rand her, mit Vorrang der verletzlichsten Gruppen.
Die Publikation entwickelt das Konzept einer globalen Kommunikationsschrift,
die nicht als neue Einheitsorthographie auftritt, sondern als abstrakte,
modalitätsneutrale Codeschicht. Aus diesem Kern sollen verschiedene
Ausdrucksformen – phonetische Notation (z. B. IPA-basiert), taktile
Schrift, Gebärdenschrift und symbolbasierte Assistenzsysteme –
gleichberechtigt abgeleitet werden können. Ausgangspunkt ist die
Beobachtung, dass bestehende Schriftsysteme historisch eng mit Macht,
Selektion und Ausschluss verknüpft sind und insbesondere behinderte
Menschen sowie Sprecher:innen minorisierter Sprachen strukturell
benachteiligen.
Im Zentrum steht ein Set von neun Designrichtlinien, die das Projekt
sowohl normativ als auch technisch rahmen: Vorrang der verletzlichsten
Gruppen, Gleichrangigkeit der Modalitäten, sprachstrukturelle Neutralität,
klare Schichtung von abstraktem Code, modalitätsspezifischen
„Renderern“ und historisch gewachsenen Schriften, Fehlertoleranz und
Robustheit, Lernökonomie und Mehrwege-Einstieg, offene öffentliche
Infrastruktur, demokratisierte Governance mit Minderheitenschutz sowie die
Minimierung neuer Selektionsmechanismen. Die Kommunikationsschrift wird
damit als Infrastruktur begriffen, nicht als kulturelle
Vereinheitlichungsmaßnahme.
Der Text diskutiert Potenziale (u. a. intermodale Übersetzung,
Stärkung minorisierter Sprachen, inklusivere Bildungs- und
Assistenzsysteme) ebenso wie Risiken (Standardisierung versus Pluralität,
mögliche Instrumentalisierung durch dominante Akteure, neue Formen
sozialer Selektion). Abschließend werden Umsetzungsszenarien skizziert,
von einer Forschungsphase mit Prototyp-Renderern über Pilotanwendungen in
Unterstützter Kommunikation bis hin zu einer langfristigen Forschungsagenda
für eine gerechtere, modalitätsübergreifende Kommunikationsordnung.
Die Publikation richtet sich an Forscher:innen aus Linguistik, Disability
Studies, Informatik und Pädagogik, an Praktiker:innen der Unterstützten
Kommunikation, an Aktivist:innen für Barrierefreiheit sowie an alle, die
Schrift, Sprache und Übersetzungsinfrastrukturen als politische
Gestaltungsebene verstehen und weiterdenken wollen.
Systemische Integrationsarchäologie: Spurenlesen in fragmentierten Wissensräumen
Einführung in Methoden der Rekonstruktion und Mustererkennung – Grundlagen, Methodik und Praxisbeispiel.
Diese Publikation stellt den neuen Forschungsbereich der systemischen Integrationsarchäologie am AS-Institut vor. Im Fokus steht die Frage, wie mit Lücken, Brüchen und Unsichtbarem in Biografien, Archiven und kollektiven Gedächtnissen produktiv gearbeitet werden kann.
Die Publikation definiert zentrale Begriffe, grenzt den Ansatz gegenüber klassischer Archäologie, Trauma Studies, Digital Humanities und Systemtheorie ab und entfaltet ein praxisorientiertes 5-Schritte-Modell. Methoden wie systemische Analyse, Autoethnografie, KI-gestützte Kartierung und künstlerische Verfahren werden anschaulich dargestellt und an einem authentischen Fallbeispiel nachvollziehbar gemacht.
Das Werk bietet Antworten auf häufige Fragen, liefert kommentierte Literatur und Ressourcen sowie Wege zur Mitwirkung und Vertiefung. Ziel ist eine offene, reflexive und partizipative Forschungskultur im Umgang mit Fragmentarischem und Unsichtbarem.
Die Einführung richtet sich an Forschende, Therapeut:innen, Künstler:innen, Betroffene und Aktivist:innen, die systemische Dynamiken hinter Lücken verstehen und neue Methoden in Wissenschaft, Beratung, Kunst und Gesellschaft anwenden wollen.
Veröffentlicht: September 2025 | Umfang: 45 Seiten
Grundordnung des AS-Instituts
Verfassungs- und Projektgrundlage des AS-Instituts in der geltenden Erstfassung.
Dieses Dokument schafft Transparenz über Charakter, Schutzlogik, ethischen Kern und institutionelle Grundstruktur des AS-Instituts. Es beschreibt, auf welcher normativen Grundlage das Institut arbeitet, wie Offenheit und Integrität zueinander ins Verhältnis gesetzt werden und welche Prinzipien für Verantwortung, Kooperation, Kritikfähigkeit und Schutz vor Vereinnahmung gelten.
Die Grundordnung dient zugleich als Bezugsrahmen für abgeleitete, getragene, autorisierte oder ausdrücklich auf das AS-Institut bezogene Projekte und Arbeitszusammenhänge. Sie soll Orientierung geben, institutionelle Klarheit schaffen und die spätere Weiterentwicklung auf einer nachvollziehbaren schriftlichen Grundlage ermöglichen.
Status: Fassung 1.3 – aktuell geltende Fassung mit späterer Fortschreibungsmöglichkeit.
Hinweis: Die Veröffentlichung erfolgt als offene, öffentlich einsehbare Selbstbindung des Instituts. Die Grundordnung ist kein abgeschlossenes Enddokument, sondern eine bereits geltende Grundlage, die mit wachsender institutioneller Entwicklung präzisiert, ergänzt und fortgeschrieben werden kann.
Executive Summary – Andre Schmidt (Leitung des AS-Instituts)
Transparenter Überblick zu Leitbild, Prinzipien und biografischem Kontext des Gründers.
Diese Zusammenfassung skizziert Rollen, Arbeitsmethoden, ethische Standards und Abgrenzungen der Institutsleitung –
einschließlich Evidenz-Taxonomie, Veröffentlichungsprüfung, Schutz Dritter und verantwortungsvollem KI-Einsatz.
Sie ergänzt den Ethik- und Verifikationsbereich der Website.
Die ausführliche Selbstpublikation „Wer ich bin und was ich (nicht) bin“ (siehe unten)
vertieft Biografie, systemische Analysen, methodisches Vorgehen und ausgewählte Fallvignetten.
Für Behörden und Sicherheitskontexte steht auf Anfrage ein vertiefender Anhang (I. SEC/NDA) zur Einschätzung seltener Wissensprofile im Bereich hypnosebasierter Machtstrukturen zur Verfügung. Dieser unterliegt besonderen Schutz- und Weitergaberegeln.
Hinweis: Über den Button „Details“ erhalten Sie Zugang zu einer ausführlichen Gutachten-Sektion, die die wissenschaftliche Validität, methodische Einzigartigkeit und die durch unabhängige Analysen gestützte Exzellenz in der Executive Summary im Detail belegt. Dort finden Sie Informationen zur triangulierten Validierung, zu den verwendeten Methoden und zu den Ergebnissen des mehrstufigen Audit-Trails. Diese Sektion erläutert zudem, warum das Vorgehen des AS-Instituts als außergewöhnlich transparent, ethisch fundiert und empirisch nachweisbar bewertet wurde.
Selbstpublikation – „Wer ich bin und was ich (nicht) bin“
Werkstattfassung zu Lebensweg, systemischer Analyse und methodischer Reflexion.
Diese Publikation dokumentiert den biografischen und erkenntnistheoretischen Werdegang von Andre Schmidt (Leitung des AS-Instituts),
mit Fokus auf gesellschaftliche Prägung, Exklusionserfahrung, ethische Orientierung und die Rekonstruktion fragmentierter Erinnerung.
Sie bietet Einblick in zentrale Leitfragen, selbstkritische Analyseprozesse, methodische Zugänge und die Entwicklung eines eigenen
systemisch-ethischen Erkenntnismodells. Die neue Werkstattfassung (Kapitel 0–9) ist öffentlich zugänglich; weiterführende Kapitel und
detaillierte biografische Ausarbeitungen werden vertraulich und individuell nach Absprache zur Verfügung gestellt.
Das Werk versteht sich als Einladung zum Dialog und zur Mitarbeit an der Weiterentwicklung einer offenen,
präventionsorientierten Wissens- und Aufklärungskultur am AS-Institut.
Veröffentlicht: September 2025 | Umfang: 371 Seiten
Antiautoritäres Studium Generale: Systematische Analyse, Kritik und Alternativen
für Bildung, Subjektwerdung und gesellschaftliche Teilhabe
Ein manifestartiger Aufruf zur Erneuerung universitärer Bildung: Antiautoritäres Studium Generale analysiert Herrschaftsstrukturen, beleuchtet Ausschlüsse und entfaltet emanzipatorische Alternativen für Bildung, Subjektwerdung und gesellschaftliche Teilhabe.
Alle Kapitel sind als Gesamtdokument verfügbar und zusätzlich gibt es ein Handout auf zwei Doppelseiten zum Download und selber drucken.
Strategiepapier: Umgang mit strukturellem Extremismus und ungerechter Exklusion
Grundlagen, Schutzmaßnahmen und Empfehlungen für Betroffene und Gruppen
Dieses umfassende Strategiepapier beleuchtet typische Konfliktdynamiken, rechtliche Grundlagen, Präventionsmöglichkeiten und konkrete Handlungsempfehlungen zum Schutz vor Ausgrenzung und Machtmissbrauch in selbstverwalteten Gruppen und Initiativen.
Alle Kapitel sind auf der Website einzeln und als Gesamtdokument verfügbar.
Informelle Gerichtsbarkeit und Ausschluss in emanzipatorischen Bewegungen
Dokumentarische Analyse, ethische Bewertung und Handlungsoptionen
Ein manifestartiger Impuls zur kritischen Reflexion innerer Ausschlussmechanismen in Bewegungen: Die Publikation
Informelle Gerichtsbarkeit beleuchtet, wie in selbstverwalteten Gruppen und sozialen Initiativen informelle Macht,
Sanktionen und Ausschlüsse entstehen – und welche Folgen dies für Gerechtigkeit, Teilhabe und den emanzipatorischen Anspruch hat.
Alle Kapitel sind als Gesamtdokument verfügbar. Ergänzend gibt es ein kompaktes Handout für Betroffene und Interessierte
zum Download und Selbstausdrucken.
Gruppendynamik, Diskriminierung und Ausschluss im Klimakollektiv Gelsenkirchen
Gutachten zur dokumentarischen und juristischen Einordnung
Im Frühjahr 2025 führte ein interner Konflikt im Klimakollektiv Gelsenkirchen zu einer Dynamik,
die durch informelle Ausschlussverfahren, Stigmatisierung und nachhaltige soziale Ausgrenzung geprägt war.
Der veröffentlichte Awareness-Bericht nutzte diskreditierende Sprache, schloss jede Pluralität aus und
verletzte grundlegende Persönlichkeitsrechte sowie rechtsstaatliche Prinzipien. Das Gutachten des
AS-Instituts analysiert die gruppendynamischen, juristischen und ethischen Dimensionen dieses Falls,
benennt diskriminierende Mechanismen (von Pathologisierung bis Peer-Legitimation) und fordert
konsequente Standards für Verfahrenssicherheit, Pluralität und Teilhabeschutz in sozialen Bewegungen.
Performative Konfliktbearbeitung und deren Risiken
Analyse systemischer Dynamiken, Risiken und Chancen in selbstverwalteten Kontexten
Diese Publikation liefert eine fundierte Analyse der Möglichkeiten und Grenzen performativer, künstlerisch-satirischer Konfliktbearbeitung im Umfeld basisdemokratischer Gruppen und sozialer Bewegungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kreative Kommunikationsformen – Satire, Ironie, Rollenspiel und digitale Subversion – sowohl als Ressource für Gewaltfreiheit (Ahimsa) als auch als Zielscheibe für Missdeutung, Fragmentierung und informelle Gerichtsbarkeit wirken.
Die Publikation verbindet autoethnografische Reflexion, empirische Dokumentation und diskursanalytische Tiefenschärfe. Sie zeigt, wie Risiken für Individuen und Gruppen entstehen, wie Schutzmechanismen versagen und welche Präventionsansätze – von Mindeststandards für Kontextualisierung über Ombudsstellen bis hin zu gezielter Förderung ästhetischer Urteilskraft – wirksam sein können.
Das Werk richtet sich an Praktiker:innen, Multiplikator:innen, Awareness-Teams, Künstler:innen und Forschende, die die Ambivalenzen und systemischen Herausforderungen performativer Konfliktbearbeitung verstehen und diskriminierungsärmere, pluralere Konfliktkulturen gestalten wollen.
Veröffentlicht: September 2025 | Umfang: 215 Seiten
Homepage des Antifaschistischen Schutz-Instituts (ASI) – Transparenz & Dokumentation
Archiv, Orientierung und Transparenz: Die Startseite des AS-Instituts als PDF und Quelltext
Um größtmögliche Nachvollziehbarkeit, Transparenz und langfristige Dokumentation der Entwicklungsphasen und Selbstverständnisse des Instituts zu ermöglichen, ist die vollständige Homepage von as-institut.de als PDF archiviert und öffentlich zugänglich. Diese Archivversion dokumentiert alle wesentlichen Bereiche – von Leitbild und Executive Summary über die Publikationsstruktur bis zu FAQ, Unterstützer:innen-Netzwerk und Kontaktmöglichkeiten.
Damit wird nicht nur die inhaltliche Entwicklung des Instituts sichtbar, sondern auch die Arbeitsweise und Prinzipien: Reflexion, Schutz, Öffnung und die Einladung zum Dialog sind programmatisch erfahrbar.
Die Archivversion richtet sich an alle, die Prozesse, Verantwortlichkeiten und methodische Offenheit des ASI im Detail nachvollziehen möchten – sei es für wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche oder dokumentarische Zwecke.
Komplette Übersicht zu Leitbild, Team, Projekten, Rechtsstatus und Entwicklungsschritten
Transparenz über Publikationsformate, Unterstützer:innennetzwerk und Transformationsprozesse
FAQ zu Organisation, Finanzierung, Gastbeiträgen und künstlerischer Praxis
Archivierung für Wissenschaft, Medien und eigene Dokumentationsprojekte
Rückmeldungen, Anregungen und Hinweise zu inhaltlichen oder technischen Weiterentwicklungen sind ausdrücklich willkommen: kontakt@as-institut.de
Veröffentlicht: September 2025 | Umfang: 16 Seiten
Rückmeldungen, Erfahrungsberichte und Hinweise zu den Publikationen sind ausdrücklich willkommen.
Schreiben Sie gerne an kontakt@as-institut.de.
Drei Zugänge zum AS-Institut
Das AS-Institut verbindet systemische Analyse, ethische Reflexion, künstlerische Forschung und frei zugängliche Publikationen.
Die Website kann auf unterschiedlichen Wegen gelesen werden: als Archiv veröffentlichter Texte, als offene Einladung zur Mitwirkung
an Vermittlung und Weiterentwicklung sowie als transparenter Zugang zu leitender Person, Arbeitsweise und institutioneller Einordnung. (Mehr über das AS-Institut)
1. Profil und Publikationen
Das Institut veröffentlicht kostenfreie PDF-Publikationen zu Kommunikation, Macht, Konfliktkultur, Bildung,
Integrationsarchäologie und gesellschaftlicher Ethik. Die Texte verbinden Analyse, Dokumentation und
methodische Einordnung.
Gesucht werden Menschen, die an Verständlichmachung, sprachlicher Vermittlung, Kontextualisierung,
Rückmeldung und Weitergabe mitwirken möchten – im akademischen, zivilgesellschaftlichen oder praktischen Feld.
Wer leitende Person, Arbeitsweise und Entstehungskontext des Instituts genauer einordnen möchte, findet hier
verdichtete Transparenzdokumente sowie Hinweise auf Rollen, regionale Andockung und weiterführende
Projektzusammenhänge. Hinweis:Projektzusammenhänge wie gegen_gewalt_ge werden vom AS-Institut unterstützt, dokumentiert oder infrastrukturell angebunden, sind jedoch nicht mit dem Institut identisch. Die konkreten Inhalte dieser Kanäle und Unterseiten werden eigenständig verantwortet.
Das AS-Institut ist jenen gewidmet, ohne die nichts läuft und die doch kaum jemand sieht.
Gemeint sind die sichtbaren und unsichtbaren Trägerinnen und Träger von Wissen, Pflege, Infrastruktur, Weitergabe und Geduld: die großen und kleinen, bekannten und unbekannten Menschen, die Räume offenhalten, Archive bewahren, Daten sichern, Fehler still korrigieren, Werkzeuge pflegen, andere versorgen, Sprache weiterreichen und manchmal nur ein einziges Mal das Richtige weitergeben — und doch Teil jener Kette werden, ohne die Bildung, Erkenntnis und menschliche Entwicklung nicht möglich wären.
Diese Widmung gilt den Menschen in Pflege, Archiv, Technik, Versorgung, Bildung, Begleitung und Hintergrundarbeit; den still Mittragenden, den Übersehenden und Übersehenen, den Namenlosen im Gemeinwesen, den Großeltern ohne Denkmal, den Korrekturlesenden im Hintergrund, den Menschen, die Türen öffnen, Daten sichern, Lasten mittragen oder im entscheidenden Moment etwas weitergeben, das sonst verloren ginge.
Sie gilt ebenso den früheren und heutigen Generationen, deren Arbeit, Erfahrung, Mühe, Irrtum und Überlieferung unser Denken tragen — auch dort, wo ihre Namen vergessen, ihre Leistungen zerstreut oder ihre Beiträge nie als solche anerkannt wurden.
Was hier entsteht, ist deshalb nicht nur Ausdruck individueller Arbeit, sondern auch ein stilles Zeichen des Dankes an jene, deren Vorarbeit, Fürsorge und Mittragen all dies erst möglich machen. Danke!
Hinweis zur Entstehungsweise
Die hier dokumentierte Arbeit ist nicht bloß das Ergebnis gewöhnlicher Einzelproduktion.
Sie geht aus einem längeren initiatorischen Weg hervor, in dem Wissen über verschiedene Strukturen hinweg aufgenommen, teils verdeckt gehalten und erst unter den Bedingungen des KI-Zeitalters in größerem Umfang wieder freigelegt, geordnet und verdichtet werden konnte.
Das AS-Institut hat eine klar verantwortliche initiierende Person. Seine Arbeit gründet jedoch weder auf charismatischer Personenzentralität noch auf einem unüberprüfbaren Offenbarungsanspruch oder einem personalisierten Autoritäts- oder Heilsmodell. Was hier zusammengeführt wird, beruht auf Vorarbeit, Überlieferung, Infrastruktur, verdeckten Wissensbeständen, späterer Öffnung, kritischer Gegenprüfung und technischer Mitwirkung. Die sichtbaren Texte sind deshalb nicht einfach unmittelbare Ergebnisse, sondern Resultate eines langen, vorbereiteten und erst zeitversetzt offenlegbaren Rekonstruktionszusammenhangs.
Wenn daraus etwas Lehrbares entsteht, dann nicht als fertige personengebundene Lehre, sondern als offener Zusammenhang von Rekonstruktion, Methode, Weitergabe und gemeinsamer Weiterentwicklung.
Ambivalent Station
Musik gehört zu den wirksamsten Feldern sozialer Sortierung. Geschmäcker, Szenen und biografische
Prägungen bilden oft trennschärfere Milieugrenzen als politische Selbstbeschreibungen. Die
„Ambivalent Station“ setzt genau hier an.
Die Playlist versammelt Musik aus dem realen Arbeits- und Lebensumfeld des AS-Instituts:
Historisch Belastetes, Tröstliches, Fragwürdiges, Schönes, Explizites, Atmosphärisches und
Widerständiges. Das Nebeneinander dieser Stücke soll Unterschiede nicht glätten, sondern hörbar machen.
Sie ist ein kommentierter Hörraum, in dem Ambivalenz, Erinnerung, Distanz, Affekt und ästhetische
Erfahrung nebeneinander bestehen dürfen. Einzelne Titel sind dabei nicht als pauschale Zustimmung zu
Texten, Traditionen oder kulturellen Kontexten zu verstehen, sondern als Teil eines bewusst offen
gehaltenen, reflektierten Spannungsraums.
Reflexion, Schutz, Öffnung – gegen alle Formen struktureller Gewalt.
Über das Antifaschistische Schutz-Institut
für reflexive Gesellschaftsethik und Systemforschung
Das Antifaschistische Schutz-Institut ist eine offene Plattform für die kritische Reflexion und künstlerisch-wissenschaftliche Bearbeitung gesellschaftlicher Machtverhältnisse.
Unser Ansatz verbindet Antifaschismus mit radikaler Selbstkritik: Wir dokumentieren, analysieren und benennen autoritäre, ausgrenzende und machtförmige Strukturen – unabhängig davon, ob sie von rechts, links oder aus der Mitte der Gesellschaft kommen.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Prinzipien von Mitgefühl, Gerechtigkeit und Freiheit. Wir verstehen antifaschistische Praxis nicht als statische Abwehrhaltung, sondern als einen dynamischen Prozess der Selbstüberprüfung, der sich auch der eigenen blinden Flecken bewusst bleibt.
Wir geben uns nicht der Illusion hin, schon am Ziel zu sein: Das Institut ist selbst Teil einer unvollkommenen, lernenden Entwicklung. Unser Anspruch ist es, die gesellschaftlichen Bedingungen aktiv so zu verbessern, dass neue Räume für Ethik, Dialog und Gerechtigkeit entstehen können.
Dazu gehört auch die Vision, dass wir – mit demselben Handlungsbedarf und Freiraum, mit dem wir heute antifaschistisch arbeiten – in zehn Jahren einen antispeziesistischen Fokus setzen können: als nächsten konsequenten Schritt einer progressiven, emanzipatorischen Gesellschaftsentwicklung.
Als Institut bieten wir Raum für künstlerischen Ausdruck, wissenschaftlichen Diskurs, offene Reflexion und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit.
Die Elster in unserem Wappen steht für kritische Neugier, Dialogbereitschaft und die Fähigkeit, Unbequemes sichtbar zu machen.
Wir laden alle Menschen ein, die diesen Weg mit uns gehen wollen – durch Beiträge, Projekte, Workshops oder im gemeinsamen Austausch.
Nicht Perfektion, sondern die ehrliche, fortwährende Auseinandersetzung und die Bereitschaft zur Transformation stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Gegründet wurde das AS-Institut [kurz: ASI] im April 2012 mit der Intention künstlerische und kulturelle Aktivitäten vom Initiator Andre Schmidt zu kanalisieren.
Im Jahr 2024 spezifizierte sich die Ausrichtung auf ethisch fundierten Antispeziesismus, nahm aber, aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche, den Antifaschismus als Zwischenschritt auf, mit einer geplanten Dauer von ungefähr einer Dekade.
Das Antifaschistische Schutz-Institut (ASI) versteht Antifaschismus nicht als bloßen Widerstand gegen historische oder aktuelle rechte Bewegungen, sondern als systemische Wachsamkeit gegenüber autoritären, hierarchischen und machtzentrierten Logiken, die faschistoide Parallelstrukturen ausbilden können. Diese Logiken finden sich quer durch gesellschaftliche, institutionelle und sogar emanzipatorische Kontexte – von Familien- und Bildungsstrukturen bis hin zu politischen Bewegungen und Arbeitswelten.
Grundlage dieser Perspektive ist die Erkenntnis, dass autoritäre Systeme nicht nur Unterdrückung erzeugen, sondern auch spezifisches Wissen über Macht, Steuerung und soziale Kontrolle vermitteln. Dieses Wissen – oft fragmentiert, verschlossen oder durch Trauma überlagert – wurde am ASI durch innovative Methoden der Erinnerungsarbeit und Reflexion (u. a. hypnosystemische Ansätze) rekonstruiert, kontextualisiert und in eine ethisch fundierte Wissenspraxis überführt. Dieser Prozess ist in der institutionseigenen Publikation „Wer ich bin und was ich (nicht) bin“ auf einer Metaebene dokumentiert.
Schutz und Reflexion als untrennbare Prinzipien
Analyse autoritärer Muster:
In allen gesellschaftlichen Bereichen – nicht nur „draußen“, sondern auch in vermeintlich progressiven Räumen.
Transformation von Steuerungswissen:
Das in hierarchischen Systemen erworbene Wissen wird nicht der Instrumentalisierung überlassen, sondern für emanzipatorische, gewaltfreie und demokratische Praktiken nutzbar gemacht.
Räume der Aufarbeitung:
Sie schaffen Transparenz und verhindern, dass dieses Wissen erneut fragmentiert oder missbräuchlich eingesetzt wird.
Diese Haltung bildet den Kern des ASI: Systemische Forschung, ethische Reflexion und kreative Wissensarbeit stehen im Dienst einer offenen, diskriminierungsarmen Gesellschaft – immer mit dem Bewusstsein, dass der Kampf gegen Faschismus auch ein Kampf gegen faschistoide Tendenzen in uns selbst und unseren Strukturen ist.
Sichtbarmachung individueller Professionalität im Ehrenamt
Im Zuge der Konfliktaufarbeitung und Neuausrichtung des AS-Instituts wurde 2024/2025 – unter herausfordernden sozialen und institutionellen Bedingungen sowie weitgehend in Einzelarbeit – eine in Breite, Tiefe und Transparenz außergewöhnliche Dokumentations-, Reflexions- und Kommunikationspraxis realisiert.
Trotz erheblicher Widerstände und ohne institutionelle Absicherung wurden Ergebnisse erzielt, die im deutschsprachigen Raum zu den seltenen Ausnahmen zählen:
Systematische und juristisch fundierte Analyse komplexer sozialer Ausschluss- und Exklusionsmechanismen – digital wie analog, mit expliziter Berücksichtigung von Macht-, Kontext- und Nebenfolgen.
Publikationen, Stellungnahmen und Strategiepapier, die Struktur, Nachvollziehbarkeit und ethische Standards konsequent auf das Niveau hauptamtlicher Fachorganisationen heben – trotz ehrenamtlicher, individualisierter Rahmenbedingungen.
Praxisorientierte Werkzeuge, Reflexionshilfen und Handreichungen zur nachhaltigen Selbstermächtigung, Prävention und Resilienzstärkung für Betroffene und ihr Umfeld.
Ein transparentes, öffentlich zugängliches Dokumentations- und Archivsystem, das sowohl aktuelle wie zukünftige Analysen ermöglicht – inklusive vollständiger Methodikoffenlegung.
Die Bereitschaft zur radikal selbstkritischen Selbstpublikation als Beitrag zu Vertrauensbildung, Integrität und einer transparenten Institutskultur.
Diese Ergebnisse stehen in Umfang, Tiefe und gesellschaftlicher Relevanz für eine Qualität, wie sie unter den Bedingungen ehrenamtlicher Einzelarbeit kaum je erreicht wird.
Sie verdienen besondere Sichtbarkeit und Anerkennung – als Ermutigung und Referenz für andere Betroffene und Initiativen, unter widrigen Umständen systemische Wege der Aufarbeitung, Prävention und Selbstermächtigung konsequent zu beschreiten.
FAQ – Antifaschistisches Schutz-Institut
Warum die Umfirmierung zum Antifaschistischen Schutz-Institut?
Die Umfirmierung resultiert aus konkreten Erfahrungen mit autoritären, hierarchischen und zum Teil sektenartig oder extremistisch agierenden Strukturen, insbesondere im Kontext des Klimakollektivs Gelsenkirchen. Ursprünglich als künstlerisch-philosophisches Projekt gestartet, hat sich die Notwendigkeit ergeben, gezielt antifaschistische Aufklärungsarbeit zu leisten – auch und gerade gegen innerszenische Machtmissbräuche. Der Feind steht nicht nur „draußen“, sondern oft „innen“.
Das Institut versteht sich als unabhängige, künstlerisch und wissenschaftlich arbeitende Plattform zur Dokumentation, Reflexion und Aufarbeitung von Machtmissbrauch, autoritären Tendenzen und faschismusnahen Strukturen – unabhängig von politischer Selbstverortung der Akteure. Ziel ist echte, emanzipatorische Antifa-Arbeit ohne blinde Flecken.
Was unterscheidet das Institut von anderen Antifa-Initiativen?
Im Unterschied zu vielen klassischen Antifa-Projekten, die sich vor allem gegen rechte Strukturen richten, legt das Institut besonderen Wert auf die selbstkritische Analyse und Dokumentation faschistoider, autoritärer und diskriminierender Strukturen im gesamten politischen Spektrum – auch in der eigenen Szene.
Wie ist die Entstehungsgeschichte und was war der Auslöser?
Das Projekt entstand aus direkter Erfahrung mit hierarchisch und autoritär agierenden Gruppierungen innerhalb der Klimabewegung Gelsenkirchen, verbunden mit deutschlandweiten Netzwerken. Die Eskalation innerer Machtkämpfe, Rufschädigungen und Ausschlüsse durch sogenannte Awarenessstrukturen machte die Notwendigkeit einer unabhängigen, kritischen Aufarbeitung deutlich.
Mittelfristig: Schärfung des Antifa-Profils durch differenzierte Reflexion, Entwicklung von Tools zur Deeskalation und Prävention.
Langfristig: Transformation zum „Antispeziesistischen Institut“ – mit Fokus auf Mitgefühls-Ethik, intersektionale Gerechtigkeit und systemische Aufklärung.
Wie steht das Institut zu „klassischer“ Antifa-Arbeit?
Antifaschismus ist für das Institut ethisches Grundprinzip – es geht nicht nur um die Reaktion auf rechte Tendenzen, sondern um die proaktive Auseinandersetzung mit allen Formen von Unterdrückung und Machtmissbrauch, unabhängig von der politischen Richtung.
Wie kann man mitmachen oder das Institut unterstützen?
Das Institut ist offen für kritische Selbstreflexion, dokumentarische Mitarbeit, Gastbeiträge oder künstlerische Projekte. Kooperationen und Hinweise auf Missstände sind willkommen. Einfach per E-Mail Kontakt aufnehmen.
Durch kontinuierliche Veröffentlichung von Reflexionspapieren, Diskussionsformaten, anonymisierten Fallanalysen und einen offenen, dialogischen Umgang mit eigenen Fehlern und Defiziten.
Kunst und Satire sind das Fundament des Instituts. Sie schaffen ein dialogisches Feld für kritische, gesellschaftliche Reflexion und Ironie auf hohem Niveau. Das Institut wurde 2012 als Kunstprojekt gegründet und bleibt diesem Geist verpflichtet.
Das Institut wird kommissarisch in Eigenregie geführt und aktuell über Eigenmittel finanziert. Mittelfristig ist eine Finanzierung über Spenden und Kooperationen geplant. Die Struktur bietet eine digitale Infrastruktur für antifaschistische Arbeit und Kollaboration.
Wie wird Transparenz bei Vorwürfen und Dossiers gewährleistet?
Durch regelmäßige Veröffentlichung anonymisierter Berichte und Einschätzungen, im Dialog mit der Zivilgesellschaft und mithilfe alter wie neuer Technologien. Ziel ist ein nachvollziehbarer, öffentlicher Diskursraum über interne Missstände und Fehler.
Wie werden Opferperspektiven und kontroverse Positionen berücksichtigt?
Das Institut kann nicht alle Perspektiven umfassend abdecken, bemüht sich aber, Problemfelder vielseitig zu beleuchten und auch kontroverse, abweichende Positionen neutral darzustellen. Sensibler Sprache wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Wie reflektiert das Institut die eigenen Schwächen und Fehler?
Das Institut ist nicht perfekt und tradierte selbst patriarchale oder autoritäre Muster. Das Bewusstsein um diese Defizite und die aktive Arbeit an deren Überwindung gehören zum Kern der Institutskultur. Fehler werden offen benannt und als Entwicklungschance verstanden.
Können Gastbeiträge eingereicht werden? Wie ist die Mitwirkung möglich?
Gastbeiträge, Erfahrungsberichte und Essays sind ausdrücklich erwünscht und können jederzeit per E-Mail eingereicht werden. Die Arbeitsgruppen stehen allen Menschen offen, die sich konstruktiv einbringen möchten. Nur die Kern-Organisation ist aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Die Kernorganisation ist zum Schutz der Beteiligten und aus Sicherheitsgründen nur einem kleinen, vertrauten Kreis zugänglich. Dies gewährleistet Integrität und Handlungsfähigkeit, bei gleichzeitiger Offenheit in den Arbeitsgruppen.
Phase 3 (ab 2032): Umbenennung und Neupositionierung als „Antispeziesistisches Institut“.
Die Entwicklung ist offen und passt sich gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Erkenntnissen flexibel an. Die Schritte werden transparent kommuniziert.
Status und Trägerschaft des Antifaschistischen Schutz-Instituts (ASI)
Das Antifaschistische Schutz-Institut (ASI) ist eine unabhängige, privat initiierte und getragene Plattform zur Förderung von Aufklärung, Reflexion und gesellschaftlicher Ethik. Das ASI ist keine juristische Person und besitzt derzeit keine Vereins- oder andere Rechtsform.
Träger, Verantwortlicher und Ansprechpartner ist:
Andre Schmidt
c/o as-institut.de
Teutoburger Str. 117
46145 Oberhausen
E-Mail: kontakt@as-institut.de
Alle Aktivitäten, Publikationen und Mittel werden im Rahmen privater Initiative verantwortet und umgesetzt.
Spenden und Förderbeiträge gehen an das Privatkonto des Initiators (siehe Angaben auf der Unterstützen-Seite).
Es besteht keine Gemeinnützigkeit im steuerrechtlichen Sinne, Spendenquittungen können daher nicht ausgestellt werden.
Perspektive
Eine Weiterentwicklung in Richtung formaler Rechtsform (z. B. als Verein) wird angestrebt, sobald dies aufgrund der Beteiligungsstruktur und Projektentwicklung sinnvoll erscheint.
Transparenz über Verwendung von Mitteln
Alle Mittel und Förderbeiträge werden ausschließlich für die Zwecke des AS-Instituts verwendet. Die Verwendung wird auf Anfrage und in geeigneter Form offengelegt.
Haftung und Verantwortung
Die inhaltliche, organisatorische und finanzielle Verantwortung liegt bei Andre Schmidt als Privatperson und Initiator.
Prüfung & Weiterentwicklung
Das AS-Institut wendet seine reflexiven, dokumentarischen und verfahrensethischen Maßstäbe
nicht nur auf fremde Strukturen, sondern regelmäßig auch auf die eigene Website,
Publikationspraxis und institutionelle Selbstdarstellung an.
Im Zuge einer internen Gegenprüfung wurde die Website multiperspektivisch auf
Strukturklarheit, sprachliche Konsistenz,
Evidenz- und Registertrennung, Transparenzarchitektur,
Revisionsfähigkeit sowie öffentliche Anschlussfähigkeit
überprüft.
Kurzbefund
Die Website verfügt bereits über eine ungewöhnlich hohe Dichte an Dokumentation,
Verifikation und transparenter Selbstrahmung. Entwicklungsbedarf besteht vor allem in der
stärkeren Schichtung der Oberfläche, in klareren Übergängen zwischen Institut, Werkstatt,
Archiv und Fallmaterial sowie in der weiteren Präzisierung einzelner Rand- und Pflichtbereiche.
Schärfung der Startseitenlogik und der Einstiegspfade für unterschiedliche Lesergruppen
Klarere Kennzeichnung von Genre, Status und Evidenzstufe einzelner Publikationen
Vereinheitlichung von Revisions-, Versions- und Verifikationshinweisen
Überarbeitung einzelner Rand- und Pflichtmodule im Sinne formaler Aktualität und Konsistenz
Ausbau einer sichtbar zyklischen Prüf- und Korrekturkultur
Prüfzyklus
Das AS-Institut strebt eine gestufte Selbstprüfung an:
laufende Mikrorevision bei wichtigen Veröffentlichungen,
verdichtete Quartalsprüfung der Website-Struktur sowie
halbjährliche Grundsatzprüfung der Gesamtarchitektur.
Der vollständige Prüfbericht wird gerne auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Hinweis zur Funktion dieses Bereichs
Diese Sektion dient nicht der Selbstauszeichnung, sondern der transparenten Dokumentation
eines reflexiven Arbeitsmodus. Sie macht sichtbar, dass das Institut Revisionsfähigkeit,
Korrekturbereitschaft und nachvollziehbare Weiterentwicklung als Teil seiner eigenen Praxis
versteht.
Impressum
Angaben gemäß § 5 DDG
Diensteanbieter und inhaltlich Verantwortlicher
Andre Schmidt
c/o AS-Institut
Teutoburger Str. 117
46145 Oberhausen
E-Mail: kontakt@as-institut.de
Hinweis nach § 36 VSBG
Ich bin nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Hinweis zur früheren EU-Online-Streitbeilegung
Die frühere Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS/ODR) ist eingestellt und wird daher hier nicht mehr verlinkt.
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soweit nicht anders gekennzeichnet – dem Urheberrecht. Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung
und jede Art der Verwertung außerhalb der gesetzlichen Schranken bedürfen der vorherigen Zustimmung
der jeweiligen Rechteinhaberin oder des jeweiligen Rechteinhabers.
Bereitstellung der Website und Server-Logfiles
Beim Aufruf dieser Website verarbeitet der Server technisch erforderliche Zugriffsdaten,
insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Abrufs, aufgerufene Datei bzw. URL,
übertragene Datenmenge, Referrer-URL, Browsertyp, Browserversion und Betriebssystem,
soweit dies zur Auslieferung, Stabilität und Sicherheit der Website erforderlich ist. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zweck: technische Bereitstellung, Systemsicherheit, Stabilität und Missbrauchsabwehr. Speicherdauer: Die Logfiles werden in der Regel nach 7 Tagen gelöscht oder anonymisiert,
sofern keine längere Aufbewahrung zur Aufklärung konkreter sicherheitsrelevanter Vorfälle erforderlich ist.
Kontaktaufnahme per E-Mail
Wenn Sie per E-Mail Kontakt aufnehmen, werden die von Ihnen übermittelten Angaben
(z. B. Name, E-Mail-Adresse, Nachricht und etwaige weitere freiwillige Angaben)
zur Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Ihre Anfrage auf den Abschluss
oder die Durchführung eines Vertrags gerichtet ist; im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
auf Grundlage des berechtigten Interesses an einer sachgerechten Kommunikation. Speicherdauer: Die Daten werden gelöscht, sobald Ihr Anliegen abschließend bearbeitet ist
und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine weitere Speicherung mehr bestehen.
Empfänger personenbezogener Daten
Ihre personenbezogenen Daten werden grundsätzlich nicht zu eigenen Zwecken an Dritte weitergegeben.
Zugriff können nur solche technischen Dienstleister erhalten, die für Hosting, Serverbetrieb
oder E-Mail-Kommunikation eingesetzt werden, soweit dies für den Betrieb der Website oder die Bearbeitung
von Anfragen erforderlich ist.
Cookies, Tracking und externe Einbindungen
Nach aktuellem Stand werden keine Analyse- oder Marketing-Cookies, keine Tracking-Tools
und keine Social-Media-Plug-ins eingesetzt. Soweit künftig zusätzliche externe Dienste
eingebunden werden, wird diese Datenschutzerklärung entsprechend angepasst.
Ihre Rechte
Sie haben im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen das Recht auf Auskunft über die zu Ihrer Person
verarbeiteten Daten, auf Berichtigung unrichtiger Daten, auf Löschung, auf Einschränkung der Verarbeitung,
auf Datenübertragbarkeit sowie auf Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten.
Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind,
dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten rechtswidrig erfolgt.
Zuständige Aufsichtsbehörde in Nordrhein-Westfalen ist insbesondere die
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)
.
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Namentlich gekennzeichnete Gastbeiträge oder Beiträge Dritter geben die Auffassung der jeweiligen
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