ANTIFASCHISTISCHESSCHUTZ-INSTITUT

für reflexive Gesellschaftsethik und Systemforschung · seit 2012
Cover Einführung in die Systemische Integrationsarchäologie Publikation

Systemische Integrationsarchäologie: Spurenlesen in fragmentierten Wissensräumen

Einführung in Methoden der Rekonstruktion und Mustererkennung – Grundlagen, Methodik und Praxisbeispiel.

Diese Publikation stellt den neuen Forschungsbereich der systemischen Integrationsarchäologie am AS-Institut vor. Im Fokus steht die Frage, wie mit Lücken, Brüchen und Unsichtbarem in Biografien, Archiven und kollektiven Gedächtnissen produktiv gearbeitet werden kann.

Die Publikation definiert zentrale Begriffe, grenzt den Ansatz gegenüber klassischer Archäologie, Trauma Studies, Digital Humanities und Systemtheorie ab und entfaltet ein praxisorientiertes 5-Schritte-Modell. Methoden wie systemische Analyse, Autoethnografie, KI-gestützte Kartierung und künstlerische Verfahren werden anschaulich dargestellt und an einem authentischen Fallbeispiel nachvollziehbar gemacht.

Das Werk bietet Antworten auf häufige Fragen, liefert kommentierte Literatur und Ressourcen sowie Wege zur Mitwirkung und Vertiefung. Ziel ist eine offene, reflexive und partizipative Forschungskultur im Umgang mit Fragmentarischem und Unsichtbarem.

Die Einführung richtet sich an Forschende, Therapeut:innen, Künstler:innen, Betroffene und Aktivist:innen, die systemische Dynamiken hinter Lücken verstehen und neue Methoden in Wissenschaft, Beratung, Kunst und Gesellschaft anwenden wollen.

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Veröffentlicht: September 2025  |  Umfang: 45 Seiten

Cover Executive Summary – Andre Schmidt (AS-Institut): Leitbild, Prinzipien, Biografie-Kontext und Angebote.

Executive Summary – Andre Schmidt (Leitung des AS-Instituts)

Transparenter Überblick zu Leitbild, Prinzipien und biografischem Kontext des Gründers.

Diese Zusammenfassung skizziert Rollen, Arbeitsmethoden, ethische Standards und Abgrenzungen der Institutsleitung – einschließlich Evidenz-Taxonomie, Veröffentlichungsprüfung, Schutz Dritter und verantwortungsvollem KI-Einsatz. Sie ergänzt den Ethik- und Verifikationsbereich der Website.

Die ausführliche Selbstpublikation „Wer ich bin und was ich (nicht) bin“ vertieft Biografie, systemische Analysen, methodisches Vorgehen und ausgewählte Fallvignetten.

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Veröffentlicht: August 2025  |  Umfang: 5 Seiten

Cover Selbstpublikation – Andre Schmidt (AS-Institut): Biografisch systemische Publikation

Selbstpublikation – „Wer ich bin und was ich (nicht) bin“

Werkstattfassung zu Lebensweg, systemischer Analyse und methodischer Reflexion.

Diese Publikation dokumentiert den biografischen und erkenntnistheoretischen Werdegang von Andre Schmidt (Leitung des AS-Instituts), mit Fokus auf gesellschaftliche Prägung, Exklusionserfahrung, ethische Orientierung und die Rekonstruktion fragmentierter Erinnerung.

Sie bietet Einblick in zentrale Leitfragen, selbstkritische Analyseprozesse, methodische Zugänge und die Entwicklung eines eigenen systemisch-ethischen Erkenntnismodells. Die Werkstattfassung (Kapitel 0–5) ist öffentlich zugänglich; weiterführende Kapitel und detaillierte biografische Ausarbeitungen werden vertraulich und individuell nach Absprache zur Verfügung gestellt.

Das Werk versteht sich als Einladung zum Dialog und zur Mitarbeit an der Weiterentwicklung einer offenen, präventionsorientierten Wissens- und Aufklärungskultur am AS-Institut.

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Veröffentlicht: September 2025  |  Umfang: 248 Seiten

Cover Antiautoritäres Studium Generale: Systematische Analyse, Kritik und Alternativen

Antiautoritäres Studium Generale:
Systematische Analyse, Kritik und Alternativen

für Bildung, Subjektwerdung und gesellschaftliche Teilhabe

Ein manifestartiger Aufruf zur Erneuerung universitärer Bildung: Antiautoritäres Studium Generale analysiert Herrschaftsstrukturen, beleuchtet Ausschlüsse und entfaltet emanzipatorische Alternativen für Bildung, Subjektwerdung und gesellschaftliche Teilhabe.

Alle Kapitel sind als Gesamtdokument verfügbar und zusätzlich gibt es ein Handout auf zwei Doppelseiten zum Download und selber drucken.

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Veröffentlicht: Mai 2025  |  Umfang: 167 Seiten

Cover Strategiepapier: Umgang mit strukturellem Extremismus

Strategiepapier:
Umgang mit strukturellem Extremismus und ungerechter Exklusion

Grundlagen, Schutzmaßnahmen und Empfehlungen für Betroffene und Gruppen

Dieses umfassende Strategiepapier beleuchtet typische Konfliktdynamiken, rechtliche Grundlagen, Präventionsmöglichkeiten und konkrete Handlungsempfehlungen zum Schutz vor Ausgrenzung und Machtmissbrauch in selbstverwalteten Gruppen und Initiativen.

Alle Kapitel sind auf der Website einzeln und als Gesamtdokument verfügbar.

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Veröffentlicht: Mai 2025  |  Umfang: 42 Seiten

Cover Publikation: Informelle Gerichtsbarkeit

Informelle Gerichtsbarkeit
und Ausschluss in emanzipatorischen Bewegungen

Dokumentarische Analyse, ethische Bewertung und Handlungsoptionen

Ein manifestartiger Impuls zur kritischen Reflexion innerer Ausschlussmechanismen in Bewegungen: Die Publikation Informelle Gerichtsbarkeit beleuchtet, wie in selbstverwalteten Gruppen und sozialen Initiativen informelle Macht, Sanktionen und Ausschlüsse entstehen – und welche Folgen dies für Gerechtigkeit, Teilhabe und den emanzipatorischen Anspruch hat.

Alle Kapitel sind als Gesamtdokument verfügbar. Ergänzend gibt es ein kompaktes Handout für Betroffene und Interessierte zum Download und Selbstausdrucken.

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Veröffentlicht: Juni 2025  |  Umfang: 170 Seiten

Cover Gutachten: Bericht Klimakollektiv

Gruppendynamik, Diskriminierung und Ausschluss
im Klimakollektiv Gelsenkirchen

Gutachten zur dokumentarischen und juristischen Einordnung

Im Frühjahr 2025 führte ein interner Konflikt im Klimakollektiv Gelsenkirchen zu einer Dynamik, die durch informelle Ausschlussverfahren, Stigmatisierung und nachhaltige soziale Ausgrenzung geprägt war. Der veröffentlichte Awareness-Bericht nutzte diskreditierende Sprache, schloss jede Pluralität aus und verletzte grundlegende Persönlichkeitsrechte sowie rechtsstaatliche Prinzipien. Das Gutachten des AS-Instituts analysiert die gruppendynamischen, juristischen und ethischen Dimensionen dieses Falls, benennt diskriminierende Mechanismen (von Pathologisierung bis Peer-Legitimation) und fordert konsequente Standards für Verfahrenssicherheit, Pluralität und Teilhabeschutz in sozialen Bewegungen.

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Veröffentlicht: Juli 2025  |  Umfang: 20 Seiten

Cover Publikation Performative Konfliktbearbeitung

Performative Konfliktbearbeitung und deren Risiken

Analyse systemischer Dynamiken, Risiken und Chancen in selbstverwalteten Kontexten

Diese Publikation liefert eine fundierte Analyse der Möglichkeiten und Grenzen performativer, künstlerisch-satirischer Konfliktbearbeitung im Umfeld basisdemokratischer Gruppen und sozialer Bewegungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kreative Kommunikationsformen – Satire, Ironie, Rollenspiel und digitale Subversion – sowohl als Ressource für Gewaltfreiheit (Ahimsa) als auch als Zielscheibe für Missdeutung, Fragmentierung und informelle Gerichtsbarkeit wirken.

Die Publikation verbindet autoethnografische Reflexion, empirische Dokumentation und diskursanalytische Tiefenschärfe. Sie zeigt, wie Risiken für Individuen und Gruppen entstehen, wie Schutzmechanismen versagen und welche Präventionsansätze – von Mindeststandards für Kontextualisierung über Ombudsstellen bis hin zu gezielter Förderung ästhetischer Urteilskraft – wirksam sein können.

Das Werk richtet sich an Praktiker:innen, Multiplikator:innen, Awareness-Teams, Künstler:innen und Forschende, die die Ambivalenzen und systemischen Herausforderungen performativer Konfliktbearbeitung verstehen und diskriminierungsärmere, pluralere Konfliktkulturen gestalten wollen.

  • Empirische Fallstudie: Klimakollektiv Gelsenkirchen
  • Systematische Analyse von Mechanismen wie Fragmentierung, Kontextverlust und Stigmatisierung
  • Vertiefung: Bedeutung von Bildungsferne und fehlender Kontextkompetenz in digitalen Räumen
  • Handlungsempfehlungen, Präventionsansätze und Verbindung zu bestehenden Publikationen des AS-Instituts
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Veröffentlicht: September 2025  |  Umfang: 215 Seiten

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Homepage des Antifaschistischen Schutz-Instituts (ASI) – Transparenz & Dokumentation

Archiv, Orientierung und Transparenz: Die Startseite des AS-Instituts als PDF und Quelltext

Um größtmögliche Nachvollziehbarkeit, Transparenz und langfristige Dokumentation der Entwicklungsphasen und Selbstverständnisse des Instituts zu ermöglichen, ist die vollständige Homepage von as-institut.de als PDF archiviert und öffentlich zugänglich. Diese Archivversion dokumentiert alle wesentlichen Bereiche – von Leitbild und Executive Summary über die Publikationsstruktur bis zu FAQ, Unterstützer:innen-Netzwerk und Kontaktmöglichkeiten.

Damit wird nicht nur die inhaltliche Entwicklung des Instituts sichtbar, sondern auch die Arbeitsweise und Prinzipien: Reflexion, Schutz, Öffnung und die Einladung zum Dialog sind programmatisch erfahrbar.

Die Archivversion richtet sich an alle, die Prozesse, Verantwortlichkeiten und methodische Offenheit des ASI im Detail nachvollziehen möchten – sei es für wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche oder dokumentarische Zwecke.

  • Komplette Übersicht zu Leitbild, Team, Projekten, Rechtsstatus und Entwicklungsschritten
  • Transparenz über Publikationsformate, Unterstützer:innennetzwerk und Transformationsprozesse
  • FAQ zu Organisation, Finanzierung, Gastbeiträgen und künstlerischer Praxis
  • Archivierung für Wissenschaft, Medien und eigene Dokumentationsprojekte

Rückmeldungen, Anregungen und Hinweise zu inhaltlichen oder technischen Weiterentwicklungen sind ausdrücklich willkommen: kontakt@as-institut.de

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Veröffentlicht: September 2025  |  Umfang: 16 Seiten

Rückmeldungen, Erfahrungsberichte und Hinweise zu den Publikationen sind ausdrücklich willkommen.
Schreiben Sie gerne an kontakt@as-institut.de.

Reflexion, Schutz, Öffnung – gegen alle Formen struktureller Gewalt.

Über das Antifaschistische Schutz-Institut

für reflexive Gesellschaftsethik und Systemforschung

Das Antifaschistische Schutz-Institut ist eine offene Plattform für die kritische Reflexion und künstlerisch-wissenschaftliche Bearbeitung gesellschaftlicher Machtverhältnisse.
Unser Ansatz verbindet Antifaschismus mit radikaler Selbstkritik: Wir dokumentieren, analysieren und benennen autoritäre, ausgrenzende und machtförmige Strukturen – unabhängig davon, ob sie von rechts, links oder aus der Mitte der Gesellschaft kommen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Prinzipien von Mitgefühl, Gerechtigkeit und Freiheit. Wir verstehen antifaschistische Praxis nicht als statische Abwehrhaltung, sondern als einen dynamischen Prozess der Selbstüberprüfung, der sich auch der eigenen blinden Flecken bewusst bleibt.

Wir geben uns nicht der Illusion hin, schon am Ziel zu sein: Das Institut ist selbst Teil einer unvollkommenen, lernenden Entwicklung. Unser Anspruch ist es, die gesellschaftlichen Bedingungen aktiv so zu verbessern, dass neue Räume für Ethik, Dialog und Gerechtigkeit entstehen können.
Dazu gehört auch die Vision, dass wir – mit demselben Handlungsbedarf und Freiraum, mit dem wir heute antifaschistisch arbeiten – in zehn Jahren einen antispeziesistischen Fokus setzen können: als nächsten konsequenten Schritt einer progressiven, emanzipatorischen Gesellschaftsentwicklung.

Als Institut bieten wir Raum für künstlerischen Ausdruck, wissenschaftlichen Diskurs, offene Reflexion und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit.
Die Elster in unserem Wappen steht für kritische Neugier, Dialogbereitschaft und die Fähigkeit, Unbequemes sichtbar zu machen.

Wir laden alle Menschen ein, die diesen Weg mit uns gehen wollen – durch Beiträge, Projekte, Workshops oder im gemeinsamen Austausch.
Nicht Perfektion, sondern die ehrliche, fortwährende Auseinandersetzung und die Bereitschaft zur Transformation stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Gegründet wurde das AS-Institut [kurz: ASI] im April 2012 mit der Intention künstlerische und kulturelle Aktivitäten vom Initiator Andre Schmidt zu kanalisieren.
Im Jahr 2024 spezifizierte sich die Ausrichtung auf ethisch fundierten Antispeziesismus, nahm aber, aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche, den Antifaschismus als Zwischenschritt auf, mit einer geplanten Dauer von ungefähr einer Dekade.

Mehr dazu im FAQ oder im direkten Dialog.

Warum „Antifaschistisches Schutz-Institut“?

Das Antifaschistische Schutz-Institut (ASI) versteht Antifaschismus nicht als bloßen Widerstand gegen historische oder aktuelle rechte Bewegungen, sondern als systemische Wachsamkeit gegenüber autoritären, hierarchischen und machtzentrierten Logiken, die faschistoide Parallelstrukturen ausbilden können. Diese Logiken finden sich quer durch gesellschaftliche, institutionelle und sogar emanzipatorische Kontexte – von Familien- und Bildungsstrukturen bis hin zu politischen Bewegungen und Arbeitswelten.

Grundlage dieser Perspektive ist die Erkenntnis, dass autoritäre Systeme nicht nur Unterdrückung erzeugen, sondern auch spezifisches Wissen über Macht, Steuerung und soziale Kontrolle vermitteln. Dieses Wissen – oft fragmentiert, verschlossen oder durch Trauma überlagert – wurde am ASI durch innovative Methoden der Erinnerungsarbeit und Reflexion (u. a. hypnosystemische Ansätze) rekonstruiert, kontextualisiert und in eine ethisch fundierte Wissenspraxis überführt. Dieser Prozess ist in der institutionseigenen Publikation „Wer ich bin und was ich (nicht) bin“ auf einer Metaebene dokumentiert.

Schutz und Reflexion als untrennbare Prinzipien

Diese Haltung bildet den Kern des ASI: Systemische Forschung, ethische Reflexion und kreative Wissensarbeit stehen im Dienst einer offenen, diskriminierungsarmen Gesellschaft – immer mit dem Bewusstsein, dass der Kampf gegen Faschismus auch ein Kampf gegen faschistoide Tendenzen in uns selbst und unseren Strukturen ist.

Sichtbarmachung individueller Professionalität im Ehrenamt

Im Zuge der Konfliktaufarbeitung und Neuausrichtung des AS-Instituts wurde 2024/2025 – unter herausfordernden sozialen und institutionellen Bedingungen sowie weitgehend in Einzelarbeit – eine in Breite, Tiefe und Transparenz außergewöhnliche Dokumentations-, Reflexions- und Kommunikationspraxis realisiert.

Trotz erheblicher Widerstände und ohne institutionelle Absicherung wurden Ergebnisse erzielt, die im deutschsprachigen Raum zu den seltenen Ausnahmen zählen:

Diese Ergebnisse stehen in Umfang, Tiefe und gesellschaftlicher Relevanz für eine Qualität, wie sie unter den Bedingungen ehrenamtlicher Einzelarbeit kaum je erreicht wird. Sie verdienen besondere Sichtbarkeit und Anerkennung – als Ermutigung und Referenz für andere Betroffene und Initiativen, unter widrigen Umständen systemische Wege der Aufarbeitung, Prävention und Selbstermächtigung konsequent zu beschreiten.

FAQ – Antifaschistisches Schutz-Institut

Warum die Umfirmierung zum Antifaschistischen Schutz-Institut?

Die Umfirmierung resultiert aus konkreten Erfahrungen mit autoritären, hierarchischen und zum Teil sektenartig oder extremistisch agierenden Strukturen, insbesondere im Kontext des Klimakollektivs Gelsenkirchen. Ursprünglich als künstlerisch-philosophisches Projekt gestartet, hat sich die Notwendigkeit ergeben, gezielt antifaschistische Aufklärungsarbeit zu leisten – auch und gerade gegen innerszenische Machtmissbräuche. Der Feind steht nicht nur „draußen“, sondern oft „innen“.

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Was ist das Selbstverständnis des Instituts?

Das Institut versteht sich als unabhängige, künstlerisch und wissenschaftlich arbeitende Plattform zur Dokumentation, Reflexion und Aufarbeitung von Machtmissbrauch, autoritären Tendenzen und faschismusnahen Strukturen – unabhängig von politischer Selbstverortung der Akteure. Ziel ist echte, emanzipatorische Antifa-Arbeit ohne blinde Flecken.

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Was unterscheidet das Institut von anderen Antifa-Initiativen?

Im Unterschied zu vielen klassischen Antifa-Projekten, die sich vor allem gegen rechte Strukturen richten, legt das Institut besonderen Wert auf die selbstkritische Analyse und Dokumentation faschistoider, autoritärer und diskriminierender Strukturen im gesamten politischen Spektrum – auch in der eigenen Szene.

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Wie ist die Entstehungsgeschichte und was war der Auslöser?

Das Projekt entstand aus direkter Erfahrung mit hierarchisch und autoritär agierenden Gruppierungen innerhalb der Klimabewegung Gelsenkirchen, verbunden mit deutschlandweiten Netzwerken. Die Eskalation innerer Machtkämpfe, Rufschädigungen und Ausschlüsse durch sogenannte Awarenessstrukturen machte die Notwendigkeit einer unabhängigen, kritischen Aufarbeitung deutlich.

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Welche laufenden Projekte gibt es aktuell?

  • Informationskanal antifa_ge (TIKTOK) & (INSTA)
  • Begleitung und Beratung der diskriminierungsarmen Camp-AG beim System Change Camp 2025 (system-change-camp.org)
  • Workshops zu innerkollektiver Hierarchie- und Machtreflexion
  • Dokumentation und Analyse autoritärer Tendenzen (Stellungnahme2025)

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Was sind die mittel- und langfristigen Ziele?

Mittelfristig: Schärfung des Antifa-Profils durch differenzierte Reflexion, Entwicklung von Tools zur Deeskalation und Prävention. Langfristig: Transformation zum „Antispeziesistischen Institut“ – mit Fokus auf Mitgefühls-Ethik, intersektionale Gerechtigkeit und systemische Aufklärung.

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Wie steht das Institut zu „klassischer“ Antifa-Arbeit?

Antifaschismus ist für das Institut ethisches Grundprinzip – es geht nicht nur um die Reaktion auf rechte Tendenzen, sondern um die proaktive Auseinandersetzung mit allen Formen von Unterdrückung und Machtmissbrauch, unabhängig von der politischen Richtung.

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Wie kann man mitmachen oder das Institut unterstützen?

Das Institut ist offen für kritische Selbstreflexion, dokumentarische Mitarbeit, Gastbeiträge oder künstlerische Projekte. Kooperationen und Hinweise auf Missstände sind willkommen. Einfach per E-Mail Kontakt aufnehmen.

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Wie wird Transparenz und Selbstkritik gesichert?

Durch kontinuierliche Veröffentlichung von Reflexionspapieren, Diskussionsformaten, anonymisierten Fallanalysen und einen offenen, dialogischen Umgang mit eigenen Fehlern und Defiziten.

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Welche Rolle spielen Kunst und Satire?

Kunst und Satire sind das Fundament des Instituts. Sie schaffen ein dialogisches Feld für kritische, gesellschaftliche Reflexion und Ironie auf hohem Niveau. Das Institut wurde 2012 als Kunstprojekt gegründet und bleibt diesem Geist verpflichtet.

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Wie ist das Institut organisiert und finanziert?

Das Institut wird kommissarisch in Eigenregie geführt und aktuell über Eigenmittel finanziert. Mittelfristig ist eine Finanzierung über Spenden und Kooperationen geplant. Die Struktur bietet eine digitale Infrastruktur für antifaschistische Arbeit und Kollaboration.

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Wie wird Transparenz bei Vorwürfen und Dossiers gewährleistet?

Durch regelmäßige Veröffentlichung anonymisierter Berichte und Einschätzungen, im Dialog mit der Zivilgesellschaft und mithilfe alter wie neuer Technologien. Ziel ist ein nachvollziehbarer, öffentlicher Diskursraum über interne Missstände und Fehler.

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Wie werden Opferperspektiven und kontroverse Positionen berücksichtigt?

Das Institut kann nicht alle Perspektiven umfassend abdecken, bemüht sich aber, Problemfelder vielseitig zu beleuchten und auch kontroverse, abweichende Positionen neutral darzustellen. Sensibler Sprache wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

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Wie reflektiert das Institut die eigenen Schwächen und Fehler?

Das Institut ist nicht perfekt und tradierte selbst patriarchale oder autoritäre Muster. Das Bewusstsein um diese Defizite und die aktive Arbeit an deren Überwindung gehören zum Kern der Institutskultur. Fehler werden offen benannt und als Entwicklungschance verstanden.

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Können Gastbeiträge eingereicht werden? Wie ist die Mitwirkung möglich?

Gastbeiträge, Erfahrungsberichte und Essays sind ausdrücklich erwünscht und können jederzeit per E-Mail eingereicht werden. Die Arbeitsgruppen stehen allen Menschen offen, die sich konstruktiv einbringen möchten. Nur die Kern-Organisation ist aus Sicherheitsgründen geschlossen.

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Warum ist die Kernorganisation geschlossen?

Die Kernorganisation ist zum Schutz der Beteiligten und aus Sicherheitsgründen nur einem kleinen, vertrauten Kreis zugänglich. Dies gewährleistet Integrität und Handlungsfähigkeit, bei gleichzeitiger Offenheit in den Arbeitsgruppen.

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Wie verläuft der Transformationsprozess zum Antispeziesistischen Institut?

Der Transformationsprozess ist in mehrere Phasen gegliedert:

  • Phase 1 (2024–2027): Profilschärfung als Antifaschistisches Schutz-Institut, Fokus auf Dokumentation innerlinker und autoritärer Strukturen.
  • Phase 2 (2027–2032): Zunehmende Einbeziehung speziesismuskritischer Perspektiven.
  • Phase 3 (ab 2032): Umbenennung und Neupositionierung als „Antispeziesistisches Institut“.
Die Entwicklung ist offen und passt sich gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Erkenntnissen flexibel an. Die Schritte werden transparent kommuniziert.

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Kontakt

Gastbeiträge und Anfragen bitte an: kontakt@as-institut.de

Transparenz-Erklärung

Status und Trägerschaft des Antifaschistischen Schutz-Instituts (ASI)

Das Antifaschistische Schutz-Institut (ASI) ist eine unabhängige, privat initiierte und getragene Plattform zur Förderung von Aufklärung, Reflexion und gesellschaftlicher Ethik. Das ASI ist keine juristische Person und besitzt derzeit keine Vereins- oder andere Rechtsform.

Träger, Verantwortlicher und Ansprechpartner ist:
Andre Schmidt
c/o as-institut.de
Teutoburger Str. 117
46145 Oberhausen
E-Mail: kontakt@as-institut.de

Alle Aktivitäten, Publikationen und Mittel werden im Rahmen privater Initiative verantwortet und umgesetzt.
Spenden und Förderbeiträge gehen an das Privatkonto des Initiators (siehe Angaben auf der Unterstützen-Seite).
Es besteht keine Gemeinnützigkeit im steuerrechtlichen Sinne, Spendenquittungen können daher nicht ausgestellt werden.

Perspektive

Eine Weiterentwicklung in Richtung formaler Rechtsform (z. B. als Verein) wird angestrebt, sobald dies aufgrund der Beteiligungsstruktur und Projektentwicklung sinnvoll erscheint.

Transparenz über Verwendung von Mitteln

Alle Mittel und Förderbeiträge werden ausschließlich für die Zwecke des AS-Instituts verwendet. Die Verwendung wird auf Anfrage und in geeigneter Form offengelegt.

Haftung und Verantwortung

Die inhaltliche, organisatorische und finanzielle Verantwortung liegt bei Andre Schmidt als Privatperson und Initiator.

Impressum

Andre Schmidt
c/o as-institut.de
Teutoburger Str.117
46145 Oberhausen

Datenschutzerklärung

Beim Aufruf dieser Website werden durch den Hosting-Provider technisch notwendige Daten (wie Ihre IP-Adresse) vorübergehend gespeichert. Es werden keine Cookies gesetzt, keine Analysedienste verwendet und keine personenbezogenen Daten an Dritte weitergegeben. Wenn Sie uns per E-Mail kontaktieren, werden Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage gespeichert. Weitere Daten werden nicht erhoben. Verantwortlich für den Datenschutz: Andre Schmidt, Teutoburger Str.117, 46145 Oberhausen, andre@schmidt-rheinland.de